Inhalt
< vorheriger Artikel

Samariterbund: Gut vorbereitet für den Katastrophenfall


Anlässlich des Internationalen Tages der Katastrophenvorbeugung am 13. Oktober erinnert der Samariterbund an das Hochwasser vom Juni 2013. „Bei diesem Ereignis hat sich gezeigt, dass sich gute Vorbereitung lohnt. Innerhalb kürzester Zeit waren hunderte gut ausgebildete und hochmotivierte ehrenamtliche Samariterinnen und Samariter in Niederösterreich und Oberösterreich vor Ort, um zu helfen“, betont Reinhard Hundsmüller, Bundesgeschäftsführer des Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs.

Am vergangenen Wochenende hat der Samariterbund erneut eine große Katastrophenhilfeübung durchgeführt, in deren Rahmen mehrere neue Führungskräfte ihre Abschlussprüfung abgelegt haben. Bei „DIANA 2013“ waren 29 Gruppen- und Bereitschaftsleiter, 72 Übende, 56 Figuranten, 18 Trainer und acht Mitarbeiter des Verpflegungsdienstes im Einsatz – fast alle ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Bei insgesamt 20 verschiedenen Szenarien an sieben verschiedenen Einsatzorten wurden die angehenden Führungskräfte und ihre Teams bis zur Grenze ihrer Leistungsfähigkeit gefordert. Es mussten Vermisste gefunden, Patienten gerettet und versorgt und besondere Gefahren wie die Versorgung eventuell kontaminierter Patienten bewältigt werden. Besonders genau beobachtete die Übungsleitung dabei, wie die Zusammenarbeit der einzelnen Einheiten und die Kommunikation mit dem Führungsstab funktionierten.

Im Mai war ein Team des Samariterbundes Teil der offiziellen EU-Delegation bei einer internationalen Katastrophenhilfeübung in Thailand. Dort mussten die Teilnehmer bei Außentemperaturen von bis zu 60 Grad Celsius Verletzte aus unwegsamem Gelände bergen.

„Viele Teilnehmer empfinden die Annahmen solcher Übungen als extrem und übertrieben, sie haben aber während des Hochwassers erlebt, dass eine tatsächliche Katastrophe noch wesentlich höhere Anforderungen an jeden einzelnen stellt. Umso stolzer macht es uns, dass die vielen ehrenamtlich tätigen Samariterinnen und Samariter sowohl bei der Übung als auch beim Ernstfall bewiesen haben, wie gut sie vorbereitet sind“, unterstreicht der Bundesgeschäftsführer des Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs Reinhard Hundsmüller.