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Samariterbund: Heimnotruf sorgt für Sicherheit nach Stürzen


In den letzten Tagen haben die Medien vermehrt über Notfälle berichtet, nach denen Menschen tagelang vergebens auf Hilfe gewartet haben. In einem Fall war ein Sturz, in einem anderen ein steckengebliebener Lift der Auslöser.

„Solche Notfälle sind sehr tragisch, aber leider nicht so selten, wie man glaubt. Die soziale Kontrolle durch Nachbarn, Verwandte und Freunde ist heutzutage nicht mehr so stark. Besonders ältere Menschen leben oft allein und sind besonders durch Stürze gefährdet“, kommentiert Gerhard Czappek, Landesgeschäftsführer des Samariterbundes Tirol.

Der Samariterbund bietet als vorbeugende Dienstleistung für diese Menschen den Heimnotruf an. Das System funktioniert so einfach wie zuverlässig: Wie eine Armbanduhr wird ein Notrufknopf getragen, über den man im Notfall Alarm auslösen kann. Über eine Freisprecheinrichtung kann die betroffene Person direkt mit der nächstgelegenen Rettungsleitstelle des Samariterbundes sprechen, die Hilfe schickt und die Angehörigen informiert.

Neu ist in Tirol, Kärnten, Niederösterreich, Wien und dem Burgenland auch ein mobiler Notruf erhältlich. Das kleine Gerät stellt über Mobilfunk eine Verbindung zur Rettungsleitstelle her, funktioniert sonst aber gleich wie der Heimnotruf. Zusätzlich verfügt der mobile Notruf über ein GPS-Modul. Wie alle Geräte des Samariterbundes wird der mobile Notruf täglich auf seine Funktionstüchtigkeit überprüft.

Rückfragehinweis

Gerhard Czappek
Geschäftsführer Samariterbund Tirol
Telefon: 05332 777 77
tirol@samariterbund.net