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Samariterbund-Hundestaffeln an Suche nach vermisstem Mädchen beteiligt


Am vergangenen Montagabend wurde die Samariterbund-Rettungshundestaffel Kärnten alarmiert, da ein knapp fünfjähriges Mädchen in der Nähe von Nötsch vermisst wurde.

Das Mädchen hatte am Montag mit seinem Großvater einen Spaziergang zum Schloss Wasserleonburg in Nötsch unternommen. Gleich daneben ragen dicht bewaldet die Ausläufer des Dobratsch-Sturzes auf, ein steiles, unwegsames und verwachsenes Gelände. Gegen 18:00 Uhr war das Mädchen plötzlich verschwunden und konnte vom Großvater auch nicht aufgefunden werden. Der Großvater und Familienmitglieder begannen gleich darauf nach dem Mädchen zu suchen und haben auch sofort bei der Polizei eine Anzeige erstattet.

Es wurde sofort eine groß angelegte Suchaktion eingeleitet, die spät in der Nacht abgebrochen werden musste. Am Dienstag den 11.09. um 07:00 Uhr wurde die Suche fortgesetzt. Im Laufe des Vormittags wurde das Such­gebiet auf neun Quadrat­kilometer und auf die gesamte Ortschaft Nötsch im Gailtal ausgedehnt.

Das Mädchen konnte gegen 18:00 Uhr von zwei Radfahrern am Gailradweg in Nötsch unverletzt aufgefunden werden.

Im Einsatz standen Polizeistreifen der umliegenden Polizeiinspektionen, Polizeidiensthundeführer, die Alpine Einsatzgruppe der Polizei, der Polizeihubschrauber FLIR, Angehörige der Bergrettung, an die 150 Mitglieder der umliegenden Freiwilligen Feuerwehren, Taucher der Hauptfeuerwache Villach und der Wasserrettung, an die 100 Pioniere vom Bundesheer sowie mehrere Suchhundestaffeln anderer Rettungsorganisationen. An der Suche beteiligten sich auch an die 50 Privatpersonen aus der Ortschaft Nötsch.

Unsere Staffel stand am Montag den 10.09. ab 19:00 Uhr mit 13 HundeführerInnen und am Dienstag den 11.09. ab 07:00 Uhr mit 16 HundeführerInnen und einer Einsatzhelferin im Einsatz. Unterstützt wurde unsere Staffel von HundeführerInnen von der Samariterbund Rettungshundestaffel Tirol mit einem Mantrailhund und einem Einsatzhelfer, der Samariterbund Rettungshundestaffel Stubenberg/Stmk mit drei 3 Hundeführerinnen und fünf Flächenhunden, der Diensthundestaffel der Tiroler Bergwacht mit sieben HundeführerInnen und neun Flächenhunden und der Rettungshundestaffel Bruneck/Südtirol mit einem Hundeführer und einem Flächenhund.

Begleitet wurden wir an beiden Einsatztagen von einem Rettungsfahrzeug des Samariterbund Kärnten unter der Leitung von Jutta und Markus Sandrieser mit ihrem Sanitätsteam.

Bei Fortsetzung der Suchaktion am Mittwoch den 12.09. hätte unsere Staffel vom Samariterbund Kärnten an die 45 HundeführerInnen mit 49 Hunden (Mantrailer / Flächenhunde), 4 Sanitätern sowie 35 EinsatzhelferInnen der Einsatzleitung zur Verfügung stellen können.

Wir sagen DANKE an alle am Einsatz beteiligten Einsatzeinheiten für die vorbildliche und kameradschaftliche Zusammenarbeit.

Ein großes Danke an alle RettungshundeführerInnen aus Tirol, Südtirol und der Steiermark für unsere Unterstützung.