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Samariterbund: Kurzfristige Notunterkunft für AsylwerberInnen

Flüchtlinge, die um Asyl angesucht haben, beziehen in Unterpremstätten Quartier.


Der Samariterbund hat in den vergangenen Tagen täglich etwa 7.000 Flüchtlinge versorgt. Innerhalb weniger Stunden mussten neue Unterkünfte geschaffen werden, für die Versorgung der Menschen gesorgt und Ehrenamtliche einberufen werden. "Dank unserer jahrelangen Erfahrung im Einsatz- und Katastrophendienst ist uns dies gelungen. Die Herausforderungen in den nächsten Wochen werden größer. Laut Prognosen nimmt der Flüchtlingsstrom nicht wesentlich ab. Hunderte Menschen haben sich auch entschieden in Österreich um Asyl anzusuchen. Witterungsbedingt gilt es nun die AsylwerberInnenn, die von den Strapazen der Flucht gezeichnet sind, auch weiterhin gut zu betreuen" erklärt Reinhard Hundsmüller, Bundesgeschäftsführer des Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs. Der Samariterbund hat im Notquartier Schwarzlsee in Unterpremstätten die Möglichkeit, diese Menschen auch vorübergehend adäquat zu versorgen.

Das Innenministerium hat den Samariterbund mit der Betreibung einer kurzfristigen Notunterkunft für Menschen, die um Asyl angesucht haben, beauftragt. "Dieser Zwischenschritt ist wesentlich, denn es kann nicht sein, dass Menschen bei Nässe und Regen kein Dach über dem Kopf haben. Sobald fixe Einrichtungen gefunden werden, werden diese AsylwerberInnen in die Bundesbetreuung übernommen", erklärt Reinhard Hundsmüller. Der Samariterbund übernimmt auch hier Verantwortung und kommt dem Ansuchen der öffentlichen Hand, eine kurzfriste Notversorgung zu betreiben, nach. "Es ist unsere Pflicht sowohl Menschen, die auf der Durchreise sind, als auch jene, die bei uns bleiben wollen, gut zu betreuen", so Hundsmüller abschließend.