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Samariterbund lud Senioren zur Schiffsfahrt nach Dürnstein

Am Samstag, den 8. Oktober 2011, unternahmen ältere Kunden der Samariterbund-Sozialmärkte sowie die Bewohner der Flüchtlings- und Wohnungsloseneinrichtungen des Samariterbundes eine Schiffsfahrt mit der MS Kaiserin Elisabeth nach Dürnstein. Da eine Schiffsreise für die meisten Teilnehmer kaum leistbar wäre, war dieser Tagesausflug für viele von ihnen eine einmalige Gelegenheit, die Donaulandschaft zu erleben und Dürnstein mit seiner bekannten Ruine zu erkunden.


Wiens Stadtrat Dr. Michael Ludwig, ASB-Wien-Präsident Dr. Siegfried Sellitsch und ASB-Wien-Landesgeschäftsführer Mag. Oliver Löhlein verabschiedeten Samstag Früh die Teilnehmer bei der Anlegestelle in Wien Nußdorf. "Nachdem wir gerade erst rund 70 Kinder aus unseren Sozialmärkten in den Familypark eingeladen haben, wollten wir auch der älteren Generation einen abwechslungsreichen Tag mit Unterhaltung und Kultur ermöglichen. Der Ausflug wird auch vielen Senioren die Gelegenheit bieten, sich mit anderen auszutauschen und der Einsamkeit zu entfliehen", erklärte Dr. Siegfried Sellitsch, Landespräsident des Samariterbundes Wien.

 

Ermöglicht wurde diese Schiffsreise durch zahlreiche großzügige Sponsoren, unter anderem auch durch eine private Spendensammlung von Stadtrat Dr. Ludwig. Ehrenamtliche Samariterinnen und Samariter begleiteten die Senioren auf der Schiffsreise und beim Erkunden der zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Alleinunterhalter „Herr Julius“ sorgte auf seinem Klavier schon bei der Hinfahrt für gute Stimmung an Bord. „Dabei trafen Menschen mit den unterschiedlichsten Lebensgeschichten und Nationen aufeinander und es war schön zu sehen, dass während der Reise viele Barrieren überwunden und viele Freundschaften geschlossen werden konnten“, so Georg Jelenko Projektleiter für Soziales im Samariterbund.

 

Der Samariterbund engagiert sich seit Jahren für Menschen, die es im Leben nicht so gut getroffen haben. Das Angebot reicht von Sozialmärkten, Einrichtungen für ehemals obdachlose Menschen und einer Flüchtlingseinrichtung bis zum Nikolauszug, der benachteiligten Kindern jedes Jahr ein unvergessliches Wochenende bereitet.