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Samariterbund nahm an Großübung in Wien teil

Die Rettungsleitstelle Wien des Arbeiter Samariter Bundes Österreichs (ASBÖ) wurde um 09:35 Uhr von der Leitstelle der Wiener Rettung alarmiert und über ein Großschadensereignis in der U-Bahn Linie 2 im Bereich Mariahilferstrasse # Babenbergerstrasse informiert. Durch Überhitzung eines Motors der U-Bahn entstand ein Brand, der in kürzester Zeit zu einer starken Rauchentwicklung führte.


Nach Weitergabe dieser Meldung an die Leitung des ASB-Rettungsdienstes wurde daraufhin um 09:41 Uhr ein Kommandofahrzeug mit 3 Führungskräften (Einsatzleiter: Ing. Alexander PRISCHL; Leitung RKD: Thomas KIESLING; Leiter Behandlung: Stefan GRASEL) sowie insgesamt 5 Rettungsfahrzeuge zum Einsatzort entsandt. Rund 50 Betroffene mussten von den Rettungskräften mit starken Rauchgasvergiftungen und anderen Verletzungen vor Ort erstversorgt werden. Nach einer ersten Lagebeurteilung wurden weitere 8 Fahrzeuge des Samariterbundes nachgefordert, die in kürzester Zeit ebenfalls am Unglücksort eintrafen.

 

Nach Lageeinweisung durch den Leitenden Notarzt der Berufsrettung Wien wurden die rund 40 SanitäterInnen und 13 Fahrzeuge des ASBÖ in den Einsatz voll integriert und auf mehrere Einsatzorte (Mariahilferstrasse # Getreidemarkt, Babenbergerstrasse # Getreidemarkt, Bellaria) aufgeteilt. Die Einsatzeinheiten vom ASBÖ waren in den Bereichen: Leitung, Triage, Behandlung und Abtransport eingesetzt. 21 Verletzte wurden vom Samariterbund sanitätsdienstlich erstversorgt. Der Technische Landesleiter des ASBÖ, Alexander Prischl, lobte die gute Zusammenarbeit mit den Wiener Einsatzorganisationen.

 

Fotos: Gabi Kieselbach WKR/KHD Dokuteam