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Samariterbund-Präsident zu Besuch in Wien

Ing. Milan Majer, Präsident des „Asocice Samaritanu Ceske Republiky“ (ASCR), besuchte kürzlich für einen Erfahrungsaustausch mit Bundessekretär Reinhard Hundsmüller die Zentrale in der Hollergasse. Mit länderübergreifender Zusammenarbeit will man in Zukunft gemeinsam neue Wege gehen.


September 2007

Der jetzige Präsident des tschechischen Samariterbundes verfügt über langjährige Erfahrung im Rettungswesen seines Landes. 1992 war er Gründungsmitglied des ASCR.

Fünf Vorstandsmitglieder lenken die Geschicke der Landesorganisation, die für den staatlichen Rettungsdienst die Bereiche „Prag 5“ und „Prag Umgebund West und Nord (Melnik“) abdeckt. Zusätzlich werden von einem weiteren Standort in der tschechischen Hauptstadt aus Krankentransporte und Sanitätsdienste angeboten.

Rund 100 MitarbeiterInnen – darunter einige Ärzte – sind in den beiden Prager ASCR-Stationen voll- oder teilzeitbeschäftigt tätig. Der Fuhrpark umfasst derzeit 5 NAW, 15 RTW, 20 KTW und mehrere PKW. Eine eigenes Schulungsteam sorgt für eine professionelle Ausbildung der tschechischen Samariter. Im Unterschied zu Österreich sind die Samariter nicht in den Katastrophenschutz eingebunden. Bei unseren östlichen Nachbarn ist das ausschließlich Aufgabe der Armee.

Der Gedankenaustausch soll demnächst in größerer Runde wiederholt werden. In den Bereichen „Rettungsdienst“, „Ausbildung“ und „Ausrüstung“ besteht Interesse an einer grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Bundessekretär Hundsmüller wurde eingeladen, für vertiefende Gespräche mit einer kleinen Delegation nach Prag zu reisen.

Jene, die der tschechischen Sprache mächtig sind, können weitere Informationen über den ASCR auf der Homepage www.ascr.cz nachlesen.