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Samariterbund: Rekordeinsätze mit Dramatik


Die vergangene Woche sowie das Wochenende waren für die Rettungsmannschaft des Samariterbundes Purkersdorf geprägt durch Einsatzreichtum und Dramatik.

 

Von Freitag bis Sonntag waren die Sanitäterinnen und Sanitäter des Samariterbundes fast rund um die Uhr im Einsatz. Zahlreiche Rettungsausfahrten waren notwendig und  auch der Einsatz des Notarztwagens wurde mehrmals erforderlich.

 

Über den örtlichen Rettungsruf (02231) 606 wurden die Samariter immer wieder zu Unfällen gerufen, die sich im dichten Wochenendverkehr ereignet hatten. Hinzu kam die Versorgung von Patienten, die sich entweder im Haushalt, bei Gartenarbeiten oder im Rahmen ihres Freizeitprogramms verletzt hatten.

 

Besonders dramatisch verlief die Rettung eines neunjährigen Buben nach einem Unfall, der sich am Mittwoch, dem 18. Jänner zugetragen hatte: Er war beim Spielen im Garten seines Elternhauses zu Sturz gekommen und hatte sich dabei schwere Kopfverletzungen zugezogen.

 

Nachdem der Samariterbund Purkersdorf über den Notruf 144 alarmiert worden und unverzüglich am Unfallort eingetroffen war, wollte die Rettungsmannschaft den schwer verletzten Jungen umgehend in ein Wiener Krankenhaus transportieren; es war jedoch kein Bett frei. So wurde die Entscheidung getroffen, den Rettungshubschrauber zu alarmieren.

 

Der Notarzt des Rettungshubschraubers Christophorus 2 entschloss sich, den jungen Patienten an Ort und Stelle zu intubieren und künstlich zu beatmen, wodurch eine vorläufige Stabilisierung erreicht werden konnte. Anschließend wurde der Bub ins Krankenhaus St. Pölten zur weiteren Behandlung geflogen.

 

Auf dem Hintergrund des Dauereinsatzes während dieser Tage bilanzierte ASB-Vorsitzende Brigitte Samwald den örtlichen Rettungsruf (02231) 606 als „ideale Einrichtung für unverzügliche Präsenz am Einsatzort“. Es sei wichtig und unverzichtbar, so die ASB-Vorsitzende, vor Ort über diese kompetente und ortskundige Leitstelle mit dem örtlichen Rettungsruf  (02231) 606 zu verfügen.

 

„Gleichzeitig möchte ich feststellen“, so Samwald weiter, „dass die Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz und der Leitstelle in Tulln mit dem Notruf 144 ebenfalls gut funktioniert hat. Überdies möchte ich auch die hervorragende Kooperation mit der Wiener Rettung  erwähnen, die den Samariterbund Purkersdorf  bereits seit längerer Zeit zu Einsätzen ruft. Diese ortsübergreifende Zusammenarbeit sei gerade in Zeiten häufiger Einsätze, die eine schnelle Präsenz beim Unfallort notwendig machen,  eine unabdingbare Voraussetzung für Hilfe und Lebensrettung.