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Samariterbund steht auf gegen Rassismus

Hundsmüller zum Internationalen Tag des Rassismus: Stellen wir Hass und Hetze Zusammenhalt und Solidarität entgegen


Anlässlich des internationalen Tages gegen Rassismus und unter dem Einfluss der rassistisch motivierten Morde in Christchurch (Neuseeland) stellt Reinhard Hundsmüller, Bundesgeschäftsführer des Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs, klar, dass Rassismus in unserer Gesellschaft keinen Platz haben darf.

"Leider werden rassistische Äußerungen in Zeiten wie diesen immer gesellschaftsfähiger. Das dürfen wir nicht zulassen", erklärt Hundsmüller. "Wir dürfen nicht vergessen, dass Demokratie nur im Austausch miteinander funktioniert. Ohne Gemeinschaft gibt es keine Demokratie. Durch Hetz- und Neiddebatten wird unsere Gesellschaft gefährdet. Derzeit erleben wir eine Politik, die sich auf die Suche nach Sündenböcken begibt, anstatt gemeinsame und vor allem sinnvolle Lösungen für eine solidarische Gesellschaft zu finden. Wir dürfen die Demokratie nicht als selbstverständlich sehen, sie ist labiler als man denkt", so Hundsmüller.

Ob in der Flüchtlings- oder Katastrophenhilfe oder in der Entwicklungszusammenarbeit: Der Samariterbund setzt sich für Menschen in Not ein, unabhängig von deren ethnischer Zugehörigkeit, Religion und Weltanschauung. "Leider erleben wir derzeit eine Politik, die Neid, Hetze und rassistische Debatten fördert. Wohin so eine Politik führen kann, haben wir in den letzten Tagen an dem furchtbaren Verbrechen in Christchurch gesehen".