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Samariterbund Tirol bildet Kit-Teams und SvE-Peers aus

Derzeit läuft beim Samariterbund Tirol ein Ausbildungskurs für Krisenintervention und Stressverarbeitung nach belastenden Einsätzen (SvE). Kursleiter Martin Gstrein vermittelt sieben Kursteilnehmer/innen, worauf es bei der psychologischen Betreuung von Opfern, deren Angehörigen, aber auch von Einsatzkräften nach belastenden Ereignissen ankommt. Im Rettungsdienst treten immer wieder belastende Situationen auf. Die Aufgabe der Kriseninterventionsteams besteht darin, Unfall- oder Katastrophenopfern und deren Angehörigen psychische erste Hilfe zu leisten, sie in der Zeit unmittelbar nach dem Ereignis zu betreuen. Einsätze können auch für die Helfer psychisch belastend sein, gilt es doch bei Unfällen und Katastrophen manchmal schreckliche Eindrücke zu verarbeiten. Der Tod von Kindern, Angehörigen, Bekannten und Kollegen, große Opferzahlen oder Einsätze, bei denen die eigene Handlungsfähigkeit eingeschränkt ist, können zu gefühlsintensiven und körperlichen Reaktionen führen. SvE bietet für Einsatzkräfte Hilfe an, um solche Erlebnisse verarbeiten zu können. Kit-Teams des Samariterbundes aus Niederösterreich unterstützten im August 2005 den Samariterbund Tirol beim Hochwasser-Katastropheneinsatz.