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Samariterbund Tirol im Einsatz bei schwerem Zugsunglück in Bad Aibling

Kollision von zwei Regionalzügen – Bergung in schwierigstem Gelände


Der Samariterbund Tirol wurde  über SEG Alarm zum schweren Zugsunglück mit 11 Toten und 83 zum Teil schwerst verletzten Personen nach Bad Aibling in Oberbayern alarmiert. Sofort wurden alle freien Fahrzeuge und die Leitzentrale in Kirchbichl besetzt. Zusammen mit dem RK Kufstein rückten wir nach Bad Aibling zum Fahrzeugsammelplatz an. 

Insgesamt verstärkte der Samariterbund die Tiroler Kräfte, mit 16 Notfall - und Rettungssanitätern, 2 Rettungswagen und dem MTF mit dem Großunfallanhänger. 

Der gesamte Hilfskonvoi aus Tirol rückte mit 130  Helfern, 5 Notärzten  und 35 Fahrzeugen zum Unglücksort aus. Am Einsatzort, wurden die Rettungsfahrzeuge dem Wagenhalteplatz zugeteilt. Sie sollten die von den Hubschraubern mit der Rettungswinde antransportierten Patienten vom Zwischenlandeplatz zum großen Hubschrauberlandeplatz bringen. Dort wurden die Schwerverletzten den wartenden Notarzthubschraubern übergeben, um sie in die umliegenden Krankenhäuser zu fliegen. 

Die übrige Mannschaft meldete sich in der Materialstelle an. Zu diesem Zeitpunkt waren viele der Patienten schon gut versorgt oder auf dem Weg in ein geeignetes Krankenhaus, sodass die Tiroler Kräfte wieder abrücken konnten.
Danke an alle für die Einsatzbereitschaft, sowie an das RK Kufstein, das Bayerische Rote Kreuz und alle Rettungskräfte vor Ort für die gute Zusammenarbeit.