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Samariterbund Trinkwasser-Aufbereitung in NÖ

Auslandskatastrophenhilfseinheit und Landesverband Wien führten eine gemeinsame Übung durch


Die Auslandskatastrophenhilfseinheit SA-RRT (Samaritan Austria-Rapid Response Team) sowie der Landesverband Wien des Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs führten von 22. bis 24. September eine Übung mit zwei Trinkwasseraufbereitungsanlagen (TWA) für nationale und internationale Katastropheneinsätze durch. In der Gemeinde Sieghartskirchen (in Niederösterreich) wurden unterschiedliche mobile Trinkwasser-Aufbereitungsanlagen des Samariterbundes für den Ernstfall getestet.

Die beiden unterschiedlichen TWAs können aus verschmutztem und ungenießbarem Wasser pro Stunde entweder durch Umkehr-Osmose ( https://de.wikipedia.org/wiki/Umkehrosmose ) 1600 Liter Trinkwasser oder mit Sand- und Aktivkohle-Mikrofiltertechnik ( https://de.wikipedia.org/wiki/Aktivkohlefilter ) 4000 Liter Trinkwasser erzeugen.

Die freiwilligen Mitglieder des SA-RRT sowie des Landesverband Wiens konnten ihre Expertise im Bereich des Rohwasserkreislaufes und des Betriebs der beiden TWAs vertiefen und so aus dem trüben Wasser der Kleinen Tulln reines Trinkwasser herstellen. Ziel im Katastrophenfall ist es, der Bevölkerung möglichst schnell Trinkwasser zur Verfügung stellen zu können.

Ein besonderes Ereignis war der Besuch der Bürgermeisterin der Marktgemeinde Sieghartskirchen, Josefa Geiger, sowie des Vizebürgermeisters Johannes Albrecht. Beide konnten sich höchstpersönlich mit einer Kostprobe von der Qualität und dem Geschmack des Trinkwassers überzeugen und waren entsprechend begeistert von der Trinkwasser-Aufbereitungstechnik des Samariterbundes.