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Samariterbund und Johanniter meisterten gemeinsame Katastrophenübung

Als gut eingespieltes Team in Sachen Katastrophenhilfe erwiesen sich vergangenes Wochenende insgesamt 18 künftige Notfallsanitäter des Samariterbundes und der Johanniter. Im Rahmen einer zweitägigen Übung im steirischen Stubenberg bestanden die Teilnehmer ihre Aufgaben mit Bravour.


Dabei waren die Bedingungen keineswegs ideal: Das unwegsame, weitläufige Waldgelände und die Tatsache, dass eine Übung bei Nacht stattfand, waren eine Herausforderung für die Retter. So gab es samstags gegen 2.50 Uhr den ersten Alarm: Bei einem schweren Verkehrsunfall wurden fünf Personen teilweise schwer verletzt. Die Opfer mussten aus dem Autowrack befreit und vor dem Abtransport ins Krankenhaus in einer eigens aufgebauten Sanitätshilfsstelle erstversorgt werden.

Am Sonntag wurde abermals alarmiert: Bei einer Explosion im Wald wurde eine Wandergruppe verletzt, eine Person galt als vermisst. Eine großangelegte Suche musste organisiert, die Schwerverletzten behandelt werden…

 

Das Fazit der sieben ASBÖ-Trainer (Josef Riener, Michael Pauppill, Susi Tiller, Nicolas Scherrer, Ernst Hamerl, Judith Alberts, Philip Krauscher) und der beiden Johanniter-Trainer (Conny Nosek und Michael Schneider): Alle Aufgaben wurden erfolgreich gemeistert, die Kooperation der beiden Rettungsorganisationen funktionierte beispielhaft. Die gelungene Zusammenarbeit soll zudem fortgesetzt werden, um den reibungslosen Ablauf bei gemeinsamen Ernstfällen weiter zu optimieren.