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Samariterbund unterstützt Heimhilfeausbildung für Migrantinnen


Im Rahmen eines gemeinsamen Pressegespräches präsentierten Arbeitsmarktlandesrat Dr. Peter Rezar, Samariterbund-Landesgeschäftsführer Mag. Wolfgang Dihanits und BFI-Landesgeschäftsführer Peter Maier heute, Montag, 25.11.2013, ein Integrationsprojekt im Bereich der Heimhilfe. Ziel des Projekts: Die Vermittlung entsprechender Deutsch- und EDV-Kenntnisse und die Qualifizierung als Heimhelferin, die einen Berufseinstieg in einen Bereich mit großer Personalnachfrage ermöglicht. Insgesamt 28 Teilnehmerinnen haben den 9-monatigen Kurs am BFI Mattersburg und Güssing vor kurzem positiv abgeschlossen.

Breites Herkunftsspektrum
Das Projekt richtete sich an erwerbslose, im Raum Mattersburg bzw. Güssing wohnhafte MigrantInnen ab 19 Jahren, die zur Beschäftigung in Österreich berechtigt sind und über Grundkenntnisse in deutscher Sprache verfügen. Je 15 Personen, zugewiesen vom AMS, begannen nach einem Aufnahmeverfahren am BFI Mattersburg und Güssing den neunmonatigen Kurs mit den Schwerpunkten Deutschkurs, Heimhilfeausbildung und Bewerbungstraining. Neben dem Erwerb der fachtheoretischen Kenntnisse mussten Praktika  bei anerkannten Organisationen wie Samariterbund, Burgenländisches Hilfswerk, bei Sozialstationen und verschiedenen SeniorInneneinrichtungen absolviert werden. Jeweils 14 Teilnehmerinnen – sie stammen aus dem Iran, den Philippinen, der Türkei, Tunesien, Kroatien, Polen, Afghanistan, Ungarn und anderen Ländern - konnten schließlich die Ausbildung positiv abschließen.

Hoher Praxisanteil erhöht Jobchancen
Ein hoher Praxisanteil und die Kooperation mit möglichen Arbeitgebern stehen bei allen Maßnahmen des Landes, die mit Mitteln des ESF im Phasing Out finanziert wurden, im Fokus. Beim gegenständlichen Projekt ist der Samariterbund vom Start weg eingebunden gewesen.