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Samariterbund versorgte am Wochenende tausende Flüchtlinge

Transitquartiere Schwarzlsee und Wiesen waren die Hotspots


In 17 Notunterkünften unterstützten am Wochenende täglich etwa 1.200  haupt- und ehrenamtliche MitarbeiterInnen und HelferInnen des Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs über 7.000 Flüchtlinge. Hotspots an diesem Wochenende waren Wiesen im Burgenland und das Transitquartier Schwarzlsee. Beide Veranstaltungszentren wurden innerhalb weniger Stunden zu voll ausgestatteten Einrichtungen umfunktioniert. Der logistische Aufwand war enorm, die Einsatzleistung der SamariterInnen großartig. Es wurde rund um die Uhr gearbeitet, um die von den Strapazen gezeichneten Flüchtlinge - darunter sehr viele Familien mit Kindern - medizinisch, mit warmen Mahlzeiten und Schlafplätzen zu versorgen. Unterstützt wurden die SamariterInnen von hunderten ehrenamtlichen HelferInnen, die sehr kurzfristig für Unterstützungsleistungen gewonnen werden konnten.

"Was in den vergangenen Tagen von NGOs und der Zivilbevölkerung geleistet wurde ist gigantisch. Im Minutentakt haben Menschen auf unsere Bitten und Ansuchen via sozialer Medien reagiert und ihren Beitrag für die Nothilfe geleistet. Ich möchte mich hier für all die Unterstützung, die den Flüchtlingen entgegen gebracht wurde, ganz herzlich bedanken", so Reinhard Hundsmüller, Bundesgeschäftsführer des Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs.

Der Samariterbund betreut in Österreich zu den Notquartieren auch​ zehn Flüchtlingseinrichtungen, in denen die Flüchtlinge auf ihren Asylbescheid warten. Drei dieser Einrichtungen sind auf die altersadäquate Unterbringung und Betreuung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen spezialisiert. Auch im Nahen Osten übernimmt der Samariterbund mit der Unterstützung von Flüchtlingen im Nordirak und im Libanon Verantwortung.