Inhalt
< vorheriger Artikel

Samariterbund: Wasseraufbereitung in PET-Flaschen


Anlässlich des Weltwassertages am 22. März weist der Samariterbund auf ein innovatives Projekt in Kenia hin: Gemeinsam mit der österreichischen Organisationen AMINA (aktiv für Menschen in Not Austria) beteiligt sich die GEZA (Gemeinnützige Entwicklungszusammenarbeit GmbH) an einem Projekt zur Verbesserung der Wasser- und Sanitärversorgung in Nordkenia. Die GEZA finanziert dabei die Wasseraufbereitung mit einer Erfindung des Wiener Unternehmens Helioz: Das solarbetriebene Gerät „WADI“ wird einfach auf eine PET-Wasserflasche geschraubt, die der Sonne ausgesetzt wird. Durch solare Desinfektion wird das Wasser mit der Zeit keimfrei – das Gerät zeigt an, wann genau das Wasser trinkbar ist. Für die Bevölkerung bedeutet WADI eine nachhaltigere Alternative zu Wasseraufbereitungstabletten.

Nach der Dürrekatastrophe in Ostafrika gelte es vor allem die Wasserversorgung des Gebiets zu erneuern: „Die Lage hat sich zwar während der Regenzeit entschärft, noch immer sind aber 3,75 Millionen Menschen auf Lebensmittellieferungen angewiesen. In dieser Phase gilt es, die Wasserversorgung in den betroffenen Gebieten langfristig zu verbessern“, erklärt Mag. Angelika Maier, Projektleiterin der GEZA und der Afrikahilfe des Samariterbundes. Während der Dürrekatastrophe konnte der Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs aus Mitteln von Nachbar in Not und der Stadt Wien gemeinsam mit lokalen Partnern in Kenia Lebensmittel verteilen und Wassertransporte organisieren. Gleichzeitig wurden mehrere bestehende Wassertanks rehabilitiert.

In einem Nachfolgeprojekt wird der Samariterbund im Auftrag von Nachbar in Not weitere Regenwassertanks erbauen und sanieren. Zudem wird die Bevölkerung durch Schulungen und technische Mittel dabei unterstützt werden, ihre Landwirtschaft und damit ihre Lebensgrundlage nachhaltig zu verbessern.

Über die GEZA:
Getreu ihrem Motto "der Welt die Hand reichen" setzt sich die GEZA in Projekten in Afrika für Armutsbekämpfung insbesondere in den Bereichen Gesundheit und Wasser, Bildung, sowie Friedens- und Demokratieförderung ein. Als Gesellschafter der GEZA ist der Samariterbund räumlich und inhaltlich stark mit der Non-Profit-Organisation verbunden. Mehr Informationen zu den Projekten der GEZA finden Sie auf www.geza.at.