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Samariterbund zum Weltfrauentag: Frauen tragen unsere Gesellschaft

ASBÖ-Präsident Schnabl: Es wird Zeit für eine Gleichstellung der Frauen in allen Bereichen


Anlässlich des Weltfrauentages fordert ASBÖ-Präsident Schnabl Maßnahmen für ein ausgeglichenes Geschlechterverhältnis in unserer Gesellschaft. "Eine gerechte Bezahlung ist höchst an der Zeit, schließlich leben wir im 21. Jahrhundert. Am Beispiel der skandinavischen Länder sieht man, dass eine Gleichstellung der Frauen in allen Bereichen der gesamten Gesellschaft dient. Beim Samariterbund haben Frauen einen sehr hohen Stellenwert, sie engagieren sich bei uns nicht nur in vielen sozialen Bereichen wie in Flüchtlings- und Wohnungsloseneinrichtungen, sondern auch vermehrt als Sanitäterinnen im Rettungsdienst. Dieser wertvollen Arbeit gilt mein größter Respekt", erklärt Franz Schnabl, Präsident des Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs.

Der Samariterbund setzt sich seit Anbeginn für Chancengleichheit ein. Dies beginnt schon bei Bildungsmaßnahmen in der Schule bis hin zur Unterstützung von Frauen auf der Flucht, die sehr unter der Last von Krieg und Vertreibung leiden und gleichzeitig häufig allein für Kinder und Einkommen verantwortlich sind.   Seit Dezember 2015 flüchteten mehr Frauen und Kinder als Männer nach Europa. „Für Frauen, die flüchten, bestehen besondere Gefahren während der Flucht und in der Ankunftsphase. Sie brauchen geschlechtsspezifische Sozialarbeit und Unterstützung dabei, ihre neue gesellschaftliche Identität in Österreich zu finden“, sagt Schnabl.  

Der Samariterbund betreut in seinen Flüchtlingseinrichtungen über 700 Frauen und Mädchen und hilft international mit nachhaltigen Projekten, die Frauen Bildung und Gesundheitsversorgung ermöglichen. "Wir bieten den Frauen Hilfe zur Selbsthilfe an. In unseren Projekten geht es um die Weitergabe von Know-how und Bewusstseinsbildung rund um das Thema Gesundheit. Besonders den Mädchen und Frauen vor Ort möchten wir den Rücken stärken, da die Gesellschaft hauptsächlich von Frauen getragen wird", so Schnabl.