Inhalt
< vorheriger Artikel

Sanitäter waren gleich zwei Mal Geburtshelfer

Samariterbund Tirol meldet erfreuliche Einsätze


In den letzten Tagen mussten zwei Samariterbund-Teams hintereinander ausrücken, um Geburtshelfer zu spielen. Am Sonntag waren Rettungs- und Notarztteam des Samariterbundes nach Angerberg gerufen worden, wo eine 36-jährige Frau schon ungeduldig auf die Helfer wartete. Noch während des Transportes verstärkten sich die Wehen, sodass über Funk die Hebammen des Krankenhauses Kufstein verständigt wurden, um bei der beginnenden Geburt im Krankenwagen zu helfen. Unmittelbar vor der Notaufnahme erblickte dann die kleine Emma das Licht der Welt.

Tags darauf musste das Innsbrucker Team mit Dienststellenleiter Martin Utano und seinem Helfer Florian Höck nach Aldrans zu einem Parkplatz ausrücken, weil die kleine Anna es sehr eilig hatte und im PKW der Eltern, die von Rinn aus Richtung Klinik Innsbruck unterwegs waren, auf die Welt kommen wollte. „Wir waren kurz vor dem Notarztteam eingetroffen und haben dann Mutter und Kind versorgt. Im Rettungswagen wurde die Nabelschnur durchtrennt“, berichtet Notfallsanitäter Utano, der am nächsten Tag mit seinem Kollegen Mutter Patricia (36) besuchte und ein Stofftier sowie Blumen überreichte.

FOTO: Mutter Patricia, Martin Utano mit „Anna“, Florian Höck (v.l.n.r.)