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Sanitätsdienste des Samariterbundes heiß begehrt


Auch dieses Wochenende sind die Sanitäter und Notärzte des Samariterbundes samt ihren Spezialfahrzeugen bei den anstehenden Sportevents mehr als gefragt.

Ab heute Freitag stehen bis zu 30 Sanitäter unter der Leitung von Landesrettungskommandant Robert Lauf in Oberndorf beim berüchtigten "Spartan Race" im Einsatz.

"Gerade bei so einer Großveranstaltung, die sich über ein großes Gebiet spannt, müssen wir besonders flexibel reagieren können", erklärt Robert Lauf. "Hier hat sich unser "Rettungsquad" samt aufmontierter Trage schon bestens bewährt, wenn es gilt, verletzte Spartaner aus dem "Schlachtfeld" in eine eigens errichtete Sanitätsstation zu transportieren. Auch die Zusammenarbeit mit der Berg- und Wasserrettung funktioniert perfekt, und Unterstützung gibt es auch seitens des Roten Kreuzes Kitzbühel, mit dem wir seit 2 Jahren in Harmonie kooperieren", führt Lauf weiter aus.

Dass es bei 8.000 teilnehmenden Sportlern im letzten Jahr insgesamt "nur" an die 150 Versorgungen gab, wovon 25 Spartaner ins Krankenhaus gebracht werden mussten, liegt an der Disziplin der Teilnehmer sowie an der perfekten Organisation dieses Events, wissen die Sanitäter.

Im Bezirk Kufstein setzt der Samariterbund beim klassischen Radmarathon gleich sechs Sanitätsmotorräder sowie ein Geländefahrzeug ein, um auch hier den besonderen Herausforderungen gerecht zu werden. "Bei Radrennen zieht sich das Teilnehmerfeld oft weit auseinander, und dabei sollte an allen Stellen - wenn erforderlich- schnellstmögliche Hilfe möglich sein. Mit den Motorrädern, die mit Notfallequipment, Digitalfunk und Blaulicht ausgestattet sind, können wir das bieten", weiß Gerhard Czappek, der diesen Einsatz leiten wird.

Nebenbei werden am Wochenende auch noch der "Festungssprint" und ein Konzert auf der Festung Kufstein betreut.

Wenn dann Ende September der Walchsee-Halbmarathon "überstanden" ist, gibt es bezüglich Großereignissen endlich eine wohlverdiente Pause für die Samariter.