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Sanitätsvorbereitungen für Fußball-EM im Endspurt

Die Vorbereitungen für den größten Event des Jahres, die Fußball-Europameisterschaft, sind beim Samariterbund abgeschlossen. Rund 1.000 SamariterInnen aus dem In- und Ausland werden – zusätzlich zum Regeldienst – 23 Tage bei den Fanmeilen, Public Viewings und anderen EM-Veranstaltungen im Einsatz sein. Rund 50.000 Einsatzstunden werden sie absolvieren.


Der Samariterbund Wien steht mit über 1.500 ehrenamtlichen, über 500 hauptamtlichen MitarbeiterInnen und über 350 Zivildienern rund um die Uhr für die Versorgung der Wiener Bevölkerung sowie der österreichischen und internationalen Fans bereit. Bei der Fußball-EM stellt er in Wien gut ein Drittel an den gesamten Rettungskräften. „Selbstverständlich wird für die Wiener Bevölkerung aber der Regelbetrieb wie gewohnt aufrecht erhalten werden“, erklärt Oliver Löhlein, Landesgeschäftsführer des Samariterbundes Wien.

 

Der Samariterbund ist für die Fußball-EM bestens gerüstet. „Wir freuen uns auf ein großes Fußballfest. Dabei wollen wir nicht nur unseren erwarteten Beitrag leisten, sondern darüber hinaus den Gästen aus Europa einen möglichst hohen Grad an Sicherheit und Hilfe bieten“, so Löhlein.

 

Internationale Zusammenarbeit:

Unterstützung im Bezug auf Personal und Material erhält der Samariterbund Wien vom Internationalen Samariterbund (SAINT). Die Partnerländer sind vor allem Deutschland, Ungarn, Südtirol und Tschechien. Im Falle der deutschen Kollegen kann man auch auf die Erfahrungen, die im Zuge der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland gemacht wurden, zurückgreifen.

 

Modernstes Material und Technik im Einsatz:

Für die Fußball-EM sind vom Samariterbund für den Austragungsort in Wien rund 15 Kommandanten, 50 Notärzte, 800 Rettungssanitäter, 130 Notfallsanitäter und Mitarbeiter mit speziellen Zusatzausbildungen (Katastrophenhilfe, Verpflegung, Technik, u.ä.) im Einsatz. Der Samariterbund stellt selbst täglich rund 172 Rettungsautos, drei Notarztwagen, 45 Spezialfahrzeuge und zwei mobile Leitstellen für die Bewältigung der Aufgaben bereit. Zusätzlich stehen für die Katastrophenvorsorge zwei Feldküchen, fünf Katastrophenhilfehänger, fünf Katastrophenhilfsdienst-Spezialhänger, ein Wasserrettungsboot und zwei Trinkwasseraufbereitungsanlagen zur Verfügung. Der Bestand an medizinisch-technischen Notfallgeräte sowie die Medikamenten- und Hilfsmittelvorräte wurden aufgestockt und auf den letzten Stand gebracht.