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Sauberes Wasser für Flüchtlinge in Uganda

Samariterbund hilft mit Projektpartner „Helioz“ durch nachhaltige Wasseraufbereitung


Anlässlich des Weltwassertages am 22. März appelliert der Samariterbund, Menschen zu unterstützen, die ohne oder mit eingeschränktem Zugang zu Trinkwasser leben. In Uganda haben tausende Menschen aus den umkämpften Gebieten des Nachbarlandes Kongo Zuflucht gefunden - darunter viele Frauen und Kinder. Neben medizinischer Versorgung und Nahrung ist besonders sauberes Wasser knapp. Der Samariterbund engagiert sich deshalb mit einem Projekt und verteilt Wasseraufbereitungs-Geräte, sogenannte WADIs, im Westen von Uganda. Denn Chlortabletten zur Wasser-Aufbereitung sind nicht immer vorhanden, das Abkochen des Wassers führt zu einer weiteren Abholzung der Wälder.

"In Uganda muss das Trinkwasser aus den Brunnen erst keimfrei aufbereitet werden, damit keine Erkrankungen entstehen. WADI ist hier besonders umweltfreundlich und für die lokale Bevölkerung einfach zu handhaben", sagt Reinhard Hundsmüller, Bundesgeschäftsführer des Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs. Das österreichische Sozialunternehmen "Helioz" hat das nachhaltige Gerät WADI zur Wasseraufbereitung entwickelt. Das kleine Gerät wird auf eine PET-Wasserflasche geschraubt und der Sonne ausgesetzt. Es zeigt an, wenn das Wasser nach einigen Stunden keimfrei ist. Der Samariterbund organisiert die Verteilung der WADIs in einem Flüchtlingslager und einer naheliegenden Stadt. Begleitend werden Trainings angeboten, um zu erklären, wie WADI funktioniert - lokale Frauengruppen sind Multiplikatorinnen: Sie geben Wissen über WADI weiter. Die notwendigen Mittel werden über Spenden und Sponsoren aufgebracht.

Spenden auch Sie für sauberes Trinkwasser in Uganda!

Spendenkonto: Arbeiter-Samariter- Bund Österreichs
IBAN: AT04 1200 0513 8891 4144
BIC: BKAUATWW

Danke für Ihre Spende!
Projektpartner Helioz: www.helioz.org