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Schauübung mit den Villacher Samaritern

Anlässlich des 120-Jahre-Jubiläums der FF Hohenthurn fand eine umfangreiche Informationsveranstaltung statt. Bei zwei nachgestellten Einsätzen nahm der Samariterbund Villach - gemeinsam mit diversen Wehren aus dem Gailtal – teil, und stellte sein Können unter Beweis.


Als erstes galt es, einen Brand in einem Wirtschaftsgebäude im zweiten Stock zu löschen (FF Arnoldstein/Drehleiter + FF Gödersdorf/Atemschutz) und eine eingeschlossene Person zu retten. Der gesamte Dachstuhl wurde mit einer Rauchbombe präpariert. Mittels Drehleiter wurde die Person gerettet und den Samaritern übergeben.

 

Der zweite Einsatz war ein Autounfall: mit zwei Sprengsätzen versehen, ging das Fahrzeug mit einem lauten Knall in Rauch auf. Für die FF Nötsch + FF Euro Nova galt es, die bewusstlose Beifahrerin und den eingeklemmten Fahrer mit einer Platzwunde auf der Stirn und einer offenen Unterschenkelfraktur zu retten.

Die bewusstlose Person wurde durch die Feuerwehrsanitäter mittels Rautekgriff aus dem Fahrzeug gehoben und in sicherem Abstand in stabiler Seitenlage betreut, bis die ersten Sanitäter eintrafen.

Der Fahrer musste aus dem Fahrzeug geschnitten werden - es wurde das Dach vollständig entfernt und ebenso die A- und B-Säulen, um den Fahrer mit einem Spineboard herausheben zu können. Dann erfolgte die Übergabe an die Sanitäter und die weitere Versorgung. Interessierte Zuschauer konnten die Fertigkeiten hautnah miterleben.

 

Die FF Gödersdorf war mit dem LUF 60 (Lösch-Unterstützungs-Fahrzeug) vor Ort und präsentierte die ausgereifte Technik. Außerdem wurde noch ein Fettbrand und die dementsprechende fachgerechte Löschtechnik demonstriert.