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Schlamm, Regen und gnadenlose Kälte

Am 24./25. März wurde beim Hilfswachleiterkurs des Landesverbandes Wien mit dem Samariterbund Burgenland verschiedene Szenarien des Katastrophenhilfsdienstes (KHD) geübt, wie Verpflegung, Technik oder auch Unterkunft. Weiters standen drei realitätsnahe Übungen auf dem Programm: zwei Verkehrsunfälle und eine Explosion.


Bei einem der Verkehrsunfälle, der mit der Freiwilligen Feuerwehr (FF) Hornstein nachgestellt wurde, mussten neun Verletzte gerettet und zwei vermisste Personen aufgespürt werden. Schlechtes Wetter, starker Regen und niedrige Temperaturen verlangten den vollen Samariter-Einsatz.

 

Kurz vor Mitternacht wurden die Einsatzgeräte wieder verstaut und die Schlafstellen bezogen. Um 04.00 Uhr morgens, nach ca. 2 ½ Stunden Schlaf (durch die Zeitumstellung eine Stunde weniger), gab es bereits die nächste Übung: Explosion in einer Burgruine mit acht Verletzten und wiederum zwei Vermissten. Mit Hilfe der FF Hornstein brachten die SamariterInnen bis 08.00 Uhr früh alles zu einem erfolgreichen Ende.

 

Leider hielt auch der nächste Tag starken Regen, Schlamm und Kälte bereit, als um 10.30 Uhr ein weiterer Unfall inszeniert wurde. Ein Traktor rammte einen mit Kindern vollbesetzten Minivan. Selbstverständlich sind alle Kinder wohl auf. Schließlich waren es kleine Einsatz-Profis aus der Samariterjugend.

 

 

45 KursteilnehmerInnen sowie 15 Ausbildner und Sicherheitsoffiziere trotzten an diesem Wochenende Wind und Wetter. Davon überzeugten sich auch ASBÖ-Präsident Franz Schnabl, BS Reinhard Hundsmüller, BRR Wolfgang Zimmermann, BV-Mitglied Alexander Prischl und Geschäftsführer der Samariterbund Burgenland gGmbH Ralph Ebhart. Sie ließen es sich nicht nehmen, die engagierten SamariterInnen bei ihrem schweren Einsatz zu beobachten.