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Schüler/innen der Volksschule Hornstein im Einsatz

Am 21.03.2014 besuchte die dritte Klasse der Volksschule Hornstein die Samariterbund Dienststelle in Hornstein. Durch den Besuch der Dienststelle sollte den Kindern die Arbeit der Rettungssanitäter näher gebracht und somit auch die Angst davor genommen werden.


Um 09.00 Uhr trudelten die vorfreudigen Schüler/innen mit ihren Lehrerinnen auf der Dienststelle ein. Erwartungsvoll blickten sie in die Gesichter der Rettungs- und Notfallsanitäter des Samariterbundes, was wohl auf sie zukommen würde. Eine kurze Begrüßung und Vorstellung des Teams erfolgte durch den Dienststellenleiter Hornstein, David Fehringer, damit die Kinder wissen, wer für welche der drei Stationen zuständig ist.

Ein ganz wichtiger Punkt, den Kinder unbedingt wissen sollten, ist die Benutzung der Notrufnummern. Lukas Buzetzki erklärte die wichtigsten Punkte, wie man vorgehen sollte, wenn ein Schulkollege beispielsweise sein Bewusstsein verliert. Aufmerksam verfolgten sie die Herangehensweise der stabilen Seitenlage, die durch Lukas anhand des sogenannten „Ampelmannes“ näher gebracht wurde. Natürlich nutzten sie auch gleich die Gelegenheit miteinander zu üben.

Das Rettungsauto war eine weitere Station, um den Schüler/innen näher zu bringen, was sie in einem Rettungswagen erwartet. Das Anschnallen auf der Trage und am Tragsessel war besonders interessant und lustig für unsere Besucher/innen. Mit den Zivildienern ein paar Runden am Parkplatz drehen war super spannend. Patrick Jurinkovich teilte sein Wissen mit einer kleinen Gruppe im Rettungsauto. Interessiert lauschten die Schüler/innen den Erklärungen der Materialien, die im Rettungsalltag benötigt werden. Ob Absauggerät oder Stifneck (Genickstarre), alles durfte ausprobiert und angefasst werden.

Die dritte Station beinhaltete die Auseinandersetzung mit dem Einsatzrucksack. David Fehringer brachte den Schüler/innen das Material im Rucksack näher, indem die Kinder selbst beispielsweise den Puls- und Sauerstoffmesser ausprobieren durften. Besonders interessant war der Alkotupfer, den die Kinder zwar vom Arzt gekannt haben, aber noch nie selbst in der Hand hielten. Ein weiteres Highlight war die Vakuummatratze, die durch ihren kugeligen Inhalt besonders interessant war.

Zwischen den verschiedenen Stationen fand eine kleine Stärkungspause für Kinder und das Rettungsteam statt. Zum Abschluss gab es noch ein Gruppenfoto bei einem super sonnigen Wetter. Alles in allem ein gelungener Vormittag für das Samariterbundteam, das ihre Kompetenzen auch den kleinen Leuten spielerisch näher bringen konnte.