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SchülerInnen gerettet

Mit vier Rettungsfahrzeugen aus dem Burgenland und zwei Fahrzeugen aus Ebreichsdorf/NÖ unterstützte der Samariterbund die Versorgung der 150 Eisenstädter SchülerInnen, die am Donnerstag nach dem Genuss von Backhühnern an Vergiftungssymptomen gelitten hatten.


Nach der Alarmierung um 16.15 Uhr waren die Einsatzfahrzeuge schnell zur Stelle. 15 Samariter kümmerten sich um die jungen Patienten und sorgten für den raschen Transport in die umliegenden Krankenhäuser. Um 21.04 Uhr – zum Ende des Großeinsatzes – führte der Rettungswagen Andau den „allerletzten“ Patienten ins Krankenhaus Wr. Neustadt.

 

„Die SamariterInnen haben wieder einmal bewiesen, dass sie im Notfall schnell zur Stelle sind und höchst professionell arbeiten“, lobte Samariterbund Burgenland-Geschäftsführer Mag. Wolfgang Dihanits den Einsatz: „Es hat sich auch gezeigt, dass die Zusammenarbeit aller Hilfsorganisationen hervorragend abgelaufen ist.“

Wie Gesundheitslandesrat Peter Rezar (SPÖ) mittlerweile bekannt gab, sind so genannte „Noroviren“ die Ursache für die Erkrankung der Schüler. Noroviren sind höchst infektiös und lösten bei den Schülern der HTBLA im Bundesschulzentrum Eisenstadt starkes Erbrechen und massiven Durchfall aus. 98 SchülerInnen mussten in die Spitäler Eisenstadt, Kittsee und Wiener Neustadt gebracht werden.

 

Der Samariterbund dankt den 15 Samaritern für ihren großartigen Einsatz und ist stolz solch engagierte Mitarbeiter im Team zu haben.

Den SchülerInnen, die glücklicherweise alle stabil sind, wünschen wir baldige Besserung.

 

 

 

Unsere Helden:

Richard Buchheit, Rudolf Cucka, Werner Dvorak, Stefan Fleischhacker, Markus Himmler, Klaus Kain, Markus Kappel, Peter Kohlbacher, Alexander Malleschitz, Jürgen Pöllinger, Georg Rack, Klaus Roser, Matthias Schlögl, Mario Stock, Christoph Strnad.

 

Koordination: Bernd Pechhacker, Michael Nemeth, Harald Steinmetz, Peter Wanke.