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Schwerer Verkehrsunfall in der Wildschönau

Großalarm für den SamariterbundWas vergangenen Herbst im Rahmen einer internationalen Katastrophenübung in der Wildschönau als Szenario dargestellt worden war, wurde dieses Wochenende zum bitteren Ernst: Ein Kleinbus war in der Nähe der Schönangeralm in die Wildschönauer Ache gestürzt und mit den Rädern nach oben zum Stillstand gekommen.


Beim Samariterbund löste dies einen Großeinsatz aus. Der First Responder, der diensthabende  Rettungswagen in der Wildschönau und Verstärkung aus der ASB Dienststelle Wörgl wurden von der ASB Leitstelle zum Einsatzort beordert. Die ILL entsandte zwei Notarzthubschrauber und alarmierte die Feuerwehren des gesamten Hochtales und aus Wörgl. Die Samariter waren als erste am Unglücksort und wurden von der kurz danach eintreffenden Feuerwehr zum verunglückten Fahrzeug abgeseilt. "Vier Verletzte", lautete die Lagemeldung, "eine Person eingeklemmt". Mit einer zufällig anwesenden Ärztin und den zwei Notärzten von Heli 3 und Heli 4 konnten unsere Teams die Verletzten erstversorgen. Mittels Taubergung und des Feuerwehr-Bergekranes aus Wörgl wurden die Schwerverletzten geborgen und in die Krankenhäuser von Schwaz und Innsbruck geflogen. Die zwei leichter Verletzten brachte der ASB Rettungswagen zum ortsansässigen Arzt Dr. Bachmann und einen davon weiter ins Krankenhaus Kufstein."Die Zusammenarbeit mit den Organisationen klappte bestens", berichtete Markus Maier, einer der diensthabenden ASB Sani in der Wildschönau an diesem Nachmittag. Er war es auch, der bei der internationalen Übung im Vorjahr als Führungskraft mitgewirkt hatte und nun alles noch einmal in der Realität erlebte.