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Sicherheitstag Kirchbichl

Sicherheitstag der Einsatzorganisationen in KirchbichlAm 27.09.2008 fand im Bereich Feuerwehrhaus der Kirchbichler Sicherheitstag statt.  Neben der Feuerwehr Kirchbichl, welche die gesamte Palette ihrer Einsatzfahrzeuge präsentierte, waren auch der Samariterbund Tirol, die Polizei, der Katastrophenschutz Tirol, der ARBÖ und ein 50 Tonnen Kranwagen der FA. Felbermayr mit dabei. 


Für den Samariterbund Tirol war es eine gute Gelegenheit, der Bevölkerung und den örtlichen Politikern zu zeigen, dass Leistungen nicht nur im Rettungs- und Krankentransportdienst erbracht werden, sondern auch in vielen anderen Bereichen wie Behindertenfahrdienst, Krisenintervention, mobile Therapie, Rettungsschule usw.So konnte der ASB Tirol unter anderem das MTF-Fahrzeug ausstellen, das Materialien für eine komplette Sanitätshilfsstelle zuladen kann. Im Gegensatz zu anderen Organisationen bekommt der Samariterbund Tirol für seinen Einsatz im Katastrophenschutz keine Förderungen.Fast schon selbstverständlich sind die Vorführungen der Hundestaffel, die bei keinem Event des Samariterbundes fehlen darf.Neu war, dass die Hundeführer die ersten speziell ausgebildeten Spurensuchhunde (Mentrailer) bei einer Übung vorstellten. Diese Suchhunde können an Hand von Duftstoffen (Hemd, Jacke usw.) gezielt eine Spur verfolgen. Sollte dies nicht zum Erfolg führen, werden die Flächensuchhunde eingesetzt, wie noch in der  Nacht vorm Sicherheitstag, als nach einem Verkehrsunfall in Angerberg eine Person als vermisst gemeldet wurde. Zum Glück konnte diese Vermutung nach einer intensiven Suche nicht bestätigt werden. In einer gemeinsamen Übung mit der Feuerwehr waren beide Organisationen gefordert, bei einem Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen das in vielen Stunden geübte Szenario der zahlreich anwesenden Bevölkerung zu demonstrieren. Neben den Feuerwehrleuten mit Bergeschere, dem Notarzt oder den Rettungssanitätern hatte auch Suchhund „Lena“ eine Rolle zu übernehmen: es galt, die Fährte eines Verletzten, der im Schock die Unfallstelle verließ, aufzunehmen und so schnell als möglich aufzuspüren, was natürlich gelang.