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"Sound Machine" an Flüchtlingseinrichtung übergeben

Gemeinsam mit Lehrlingen von Jugend am Werk haben Flüchtlinge der Samariterbund-Einrichtung Siemensstraße eine "Sound Machine" gebaut, die nun im Rahmen eines Konzertes übergeben wurde.


Rund 30 Lehrlinge aus einer Ausbildungseinrichtung der "Jugend am Werk Berufsausbildung für Jugendliche GmbH" in Wien Floridsdorf bauen gemeinsam mit sechs jungen Flüchtlingen im Asylverfahren aus dem Samariterbund-Haus Siemensstraße seit Anfang Juli an einer mechanischen Klangmaschine. Diese "sound machine" designen sie speziell für den Aufenthaltsbereich bzw. Innenhof des vom Samariterbund geführten Flüchtlingsquartiers.

Begleitet werden sie dabei von professionellen MusikerInnen und Studierenden der mdw - Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Das Hauptziel des Projekts ist es, Begegnungen auf möglichst vielen menschlichen und gesellschaftlichen Ebenen zu ermöglichen, Beziehungen zu stiften und neue handwerkliche und künstlerische Erfahrungen zu ermöglichen. Dabei Ausbildungsinhalte der Lehrlinge und Studierenden in künstlerische und gesellschaftliche Kontexte neu zu verorten, zu nutzen und zusätzlich etwas sozial Sinnvolles und Nachhaltiges zu schaffen. Deshalb besuchen die Lehrlinge auch das Flüchtlingsquartier, Wohnort ihrer "Arbeits- und MusikerkollegInnen auf Zeit" und alle zusammen gemeinsam eine Orchesterprobe der "Wiener Symphoniker" im Wiener Konzerthaus.

Im Rahmen des Projektabschlusses fand nun die klingende Übergabe an das Flüchtlingsquartier als interne Veranstaltung im JAW-Lehrbetrieb statt. "sound machine" ist ein Projekt, das im Rahmen von "Programm K3 - Kulturvermittlung mit Lehrlingen" von KulturKontakt Austria, in Kooperation mit "Jugend am Werk Berufsausbildung für Jugendliche GmbH" und weiteren Partnern durchgeführt wird.