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Spendenaktion im Kampf gegen Ebola


Angesichts der nach wie vor dramatischen Situation in einigen westafrikanischen Gebieten stellten heute NÖ Gesundheitslandesrat Ing. Maurice Androsch und Reinhard Hundsmüller, Bundesgeschäftsführer des Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs, im Rahmen einer Pressekonferenz eine Spendeninitiative gegen die Ausbreitung von Ebola vor.

"Neben den Vorkehrungen für einen möglichen Fall im eigenen Land ist die Hilfe vor Ort eine wichtige Maßnahme, um die weitere Ausbreitung der Krankheit zu verhindern", unterstrich Androsch. Für Niederösterreich seien bereits in den letzten Wochen die Notfallpläne und Alarmierungsketten ausgearbeitet und ein mobiles Einsatzteam ins Leben gerufen worden. Nunmehr gelte es, einen Beitrag gegen die Verbreitung der Krankheit zu leisten, erklärte Androsch anlässlich des Starts des von ihm initiierten Spendenaufrufs.

"Die Epidemie weitet sich noch immer aus, obwohl es erste Fortschritte in den Bemühungen gegen die lebensbedrohliche Erkrankung gibt", betonte Hundsmüller. Es herrschen noch immer große Angst und Verwirrung bei den Menschen in den betroffenen Ländern. In vielen Fällen mangle es kurzerhand am Wissen, wie der Virus übertragen werde, meinte Hundsmüller. "Das Projekt hinter der Spendenaktion möchte daher ein erhöhtes Bewusstsein gegenüber den Infektionsmöglichkeiten und der Prävention in den Risikogebieten schaffen. Parallel dazu ist auch die Verteilung von Schutzausrüstung an das Gesundheitspersonal, die Errichtung von Handwascheinrichtungen an Schulen, auf Märkten und in Gesundheitszentren sowie die Durchführung von Hygienekampagnen Teil des Einsatzes vor Ort", so Hundsmüller.

samariterbund.net/ebola