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Stimmungsvolle Fanzonen, friedliche Fans

Die Europameisterschaft ist endgültig in Österreich angekommen: Neben den Spielen in Wien und Klagenfurt waren auch die Fanzonen durch das erste Antreten der Österreicher einem ersten wirklichen Test unterzogen.


Trotz unglücklicher Niederlage war die Stimmung in den Wiener Public Viewing-Bereichen friedlich und stimmungsvoll. Es blieb bei vereinzelten, harmloseren Auseinandersetzungen zwischen Fangruppen.

 

Auch deswegen hielt sich für die Helfer des Sanitätsteams Wien, das eigens für die EM gegründet wurde, die Zahl der Einsätze zum Glück in Grenzen. Die Sanitäter in der Fan-Zone und die Rettung hatten in Wien an den ersten beiden Tagen weniger zu tun, als kalkuliert wurde. Hauptsächlich wurden Pflaster geklebt und einige Kollabierte versorgt.

 

"Es hat sich gezeigt, dass die Entscheidung, einen Zusammenschluss der Rettungsorganisation zu forcieren und diese in der MA 70 räumlich anzusiedeln, eine goldrichtige war", erklärt Peter Hoffelner, Einsatzleiter des Sanitätsteam Wien in einer ersten Bilanz. Auch die Einbindung des Krankenanstaltenverbundes (KAV) und des Bundesheeres in das Sanitätsteam Wien habe zu einer deutlichen Vereinfachung der Abläufe und einer beträchtlichen Effizienzsteigerung geführt. Die Einsätze in der Fanzone sowie in der Außenzone rund um das Ernst Happel Stadion verliefen in der Norm der bisher durchgeführten Großambulanzen.