Inhalt
< vorheriger Artikel

Sucheinsatz

"Arthus" findet vermisstes UrlauberkindVerzweifelt sucht ein deutsches Ehepaar ihr behindertes, achtjähriges Kind, nachdem es - beaufsichtigt von der Großmutter- in einem unbeobachteten Moment aus dem Ferienhaus in Niederau ausreißt. Während der Suche treffen die Eheleute auf einen ASB-Rettungswagen, dessen Fahrer (Stefan Unterer) sofort Kontakt mit der Leitstelle aufnimmt. Während Robert Lauf die Hundestaffel alarmiert, wird Gundi mit ihrem "Arthus" als Vorauskommando sofort losgeschickt. Ebenso wird die Polizei alarmiert.


Am Einsatzort eingetroffen gibt die RTW Besatzung kurze Informationen an das Suchteam, danach kommen die Eltern dazu und erzählen, dass Julian schwer behindert sei und noch nie alleine unterwegs gewesen sei. Er könne nicht sprechen, sich auch nicht irgendwie artikulieren. Die Terrassentüre sei offen gestanden und da wird er sich wohl in dem Moment, als sich die Oma um die jüngere Schwester kümmerte, davongelaufen sein. Seine Eltern sind zu diesem Zeitpunkt in Niederau beim Schifahren.Wie schon hundertmal trainiert beginnt nun die Mantrailersuche. Das schon bereitgelegte Kleidungsstück des Jungen wird in einen Sack verpackt, alle, die mit dem Kleidungsstück in Berührung gekommen sind, stellen sich auf, damit "Arthus" weiß, wen er nicht suchen muss."Arthus" nimmt sofort die Spur auf, die -wie von der Großmutter vermutet- bei der Terrassentür beginnt, durch den Nachbarsgarten führt, runter zur Straße und dann nach rechts den Weg entlang. Bis zu einem verlassenen Haus - dort "erschnüffelt" er den Buben kauernd vor dem Haus. Die Mutter, die weinend die Suche mitverfolgt hat, umarmt den Kleinen und danach sofort den Hund, dem die Suche offensichtlich Spaß gemacht hat - so wie im Training halt.Der Dank gilt der gesamten Hundestaffel, die genau für solche Einsätze stets bereit ist.