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Sucherfolg: Mantrailer vom Samariterbund finden Vermisste in Tirol

INBTI Mantrailworkshop auf höchstem internationalen Niveau


Gundula Czappek (6. von rechts) mit den Einsatzteams.

In 16 Ländern weltweit und 22 Staaten in Amerika ist INBT (International Bloodhound Training Institute) mit Trainern vertreten – eine der erfolgreichsten Instructorinnen mit internationalen Einsatzerfolgen ist Staffelkommandantin beim Samariterbund Tirol.

Zwei Tage lang trainierten und perfektionierten Einsatzmantrail-Rettungshunde des Samariterbundes aus Tirol und Kärnten unter der kompetenten Leitung von Gundula Czappek in Schwoich, Bad Häring und Kirchbichl die verschiedensten anspruchsvollen Szenarien, welche ein geprüfter Spurensuchhund natürlich im Ernstfall bewältigen sollte.

Mit dabei zur Ausbildung waren neue Teams aus dem Burgenland angereist. Cold trails mit 1,7 Kilometer Länge nach Spurauslegung Tage davor wurden problemlos gelaufen. Car pick ups, wo die Person des Geruchsartikels nach einer gelegten Spur durch ein Fahrzeug weggebracht worden war oder NSI (No scent identification), wo die Person nie vor Ort gewesen war, wurden von den Mantrailrettungshunden verlässlich in geübter Weise angezeigt und mit einer „Intensity–Übung“ als Motivationsschub abgeschlossen.

Natürlich wie gewohnt in spurverseuchten, stark frequentierten Wander-/Siedlungsgebieten, auf Parkplätzen, Einkaufszentren, Straßen, Wiesen und Wald mit wechselndem Untergrund, Geruchspools, back tracks und zahlreichen Spurüberschneidungen.

Überaus motiviert glückliche Rettungshunde und begeisterte Hundeführer nach zwei arbeitsintensiv anstrengenden Trainingstagen zeigten den tollen Erfolg des Workshops.