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Terrex 2012

Samariterbund übt Katastropheneinsatz in Tirol Rund 80 Samariter an Großübung "Terrex 2012" beteiligt Am 23. und 24. Mai 2012 übt der Samariterbund Tirol in der Nähe von Kufstein gemeinsam mit anderen Hilfsorganisationen aus Österreich und Bayern ein komplexes Katastrophenszenario. Dabei werden unter anderem ein Flüchtlingslager und ein Feldspital aufgebaut und betrieben. Der Samariterbund ist mit rund 80 Personen bei der Einsatzübung vertreten, darunter Rettungskräfte, Experten für Trinkwasseraufbereitung, Kriseninterventionsteams und Rettungshundeführer. Neben dem Land Tirol, der Bezirkshauptmannschaft Kufstein und dem Bundesheer sind auch Bergrettung, Polizei, Rotes Kreuz und das Technische Hilfswerk aus Bayern an der Großübung beteiligt. www.bmlv.gv.at/archiv/a2012/terrex/index.shtml


Die Annahme von Terrex 2012 ist ein schweres Erdbeben im Bereich Kufstein mit vielen Verletzen, die unter schwierigsten Bedingungen geborgen werden müssen. Nach der Alarmierung und einer Nacht mit wenig Schlaf gilt es, schnell eine gemeinsame Einsatzleitung aufzubauen, auch unter Einbeziehung des Stabs- und Führungssystems "Intelli". Der dringendste Auftrag der Retter wird die Versorgung von mehr als 200 Verletzten in Kufstein sein. Gemeinsam mit dem Österreichischen Bundesheer werden die Experten des Samariterbundes nicht nur innerhalb kürzester Zeit ein Feldspital betreiben, sondern bauen in der Kufstein Arena auch Notunterkünfte für rund 300 obdachlos gewordene Personen auf.

Die Rettungshundestaffel des Samariterbundes wird gleichzeitig in einem eingestürzten Haus in Bayern nach Überlebenden suchen. "Das Zusammenspiel der Einsatzkräfte muss auch unter extremen Bedingungen gut funktionieren", erklärt Robert Lauf, Landesrettungskommandant des Samariterbundes Tirol. "Im Rahmen der Großübung können die Samariterinnen und Samariter beweisen, dass ihr Trainingsstand einem internationalen Vergleich standhalten kann."