COVID SCHNELLTEST

MACHT GROSSVERANSTALTUNGEN SICHER Um COVID-19 Infektionen zu vermeiden, wurden viele Großveranstaltungen abgesagt. Mit dem neuen Schnelltest-Verfahren gibt es einen Lichtblick für Veranstalter.
Inhalt
< vorheriger Artikel

Tiroler Rettungsdienst bis 2030 verlängert


Der Tiroler Rettungsdienst ist für weitere zehn Jahre an die Rotes Kreuz Tirol gemeinnützige Rettungsdienst GmbH vergeben worden. Damit sind bis 2030 das Rote Kreuz Tirol, der Samariterbund Tirol, die Johanniter Unfallhilfe, der Malteser Hospitaldienst und der Österreichische Rettungsdienst gemeinsam für den bodengebundenen öffentlichen Rettungsdienst zuständig, teilte das Land am Freitag mit.

Die Vergabe des Vertrags wurde in der letzten Sitzung der Tiroler Landesregierung beschlossen. "Die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes ermöglicht die Weiterführung einer bewährten Tiroler Lösung ohne europaweites Vergabeverfahren", begründete Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg (ÖVP) die Vorgangsweise.

Es wurde nun ein "Geschäftsführender Ausschuss Rettung" eingerichtet. Dort sind die maßgeblichen Finanzierer des öffentlichen Rettungsdienstes vertreten: Das Land Tirol, Gemeinden, die Stadt Innsbruck und die Sozialversicherung. Den Vorsitz werde Tilg selbst übernehmen, hieß es. Der Ausschuss entscheide über "Weiterentwicklungen des öffentlichen Rettungsdienstes", beschrieb er die Funktion.

Das Leistungsniveau aus dem bisherigen Vertrag, also die Notfallrettung und der qualifizierte Krankentransport, werde übernommen. Dafür werde eine Jahrespauschale von 41,9 Millionen Euro entrichtet. Im Vorjahr waren es noch 39,7 Millionen Euro - Kostensteigerungen im Personal- und Infrastrukturbereich seien dafür beispielsweise verantwortlich.