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Tiroler Samariter hilft auf den Philippinen im Katastrophengebiet


Markus Maier aus Wörgl, ehrenamtlicher Notfallsanitäter und Auslandshelfer, verlässt heute Abend seine gewohnte Umgebung, um mit 11 weiteren österreichischen Samaritern in die Provinz Cebu im Norden der Philippinen zu fliegen und dort bereits tätige Samariter abzulösen.

„300 bis 400 Menschen strömen Tag für Tag in das vor dem örtlichen Krankenhaus errichtete Feldspital. Unsere Aufgabe ist es, rund um die Uhr alle Patienten, die Opfer des Zyklons „Haiyan“ wurden, zu untersuchen und so viele wie möglich selbst zu behandeln“, erklärt der Berufssoldat.

Maier ist als Offizierstellvertreter Leiter der truppenärztlichen Ambulanz in St. Johann/T, war am Beginn des Bürgerkrieges in Syrien noch am Golan als Sanitätsunteroffizier stationiert und ist beim Arbeiter-Samariter-Bund-Österreichs ehrenamtlich im sogenannten Rapid-Response-Team (RRT) tätig, das für Auslandseinsätze zuständig ist.

„Ich bin sehr stolz, mit Markus Maier einen sehr erfahrenen und umsichtigen Notfallsanitäter in unseren Reihen zu haben, der dieser Aufgabe bestens gewachsen ist“, meint Gerhard Czappek, Geschäftsführer des Samariterbundes Tirol. „Die Region, in der unser Team eingesetzt wird, hat es besonders schlimm getroffen, vor allem bereiten Infektionen der Atemwege und der Haut, sowie Durchfallerkrankungen und Austrocknung große Probleme“, schildert Czappek.

Da neben der medizinischen Hilfe Millionen Menschen auch auf Nahrungsmittellieferungen angewiesen sind, wird weiter dringend finanzielle Hilfe benötigt.

„Die Unterstützung darf jetzt nicht nachlassen“, appelliert Czappek.

Spendenkonto PSK: 00093 028 745, BLZ 60000, Stichwort: ASBÖ Auslandshilfe, Spenden per SMS (max.€ 100,00) an 0664 – 66 00 044.

Spenden an den Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs sind steuerlich absetzbar.