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Tiroler Samariter übten mit Feuerwehr und Bundesheer


An die 80 Angehörige des Tiroler Samariterbundes sowie der Freiwilligen Feuerwehren Kufstein und Schwaz wurden am vergangenen Samstag in eine von Landesrettungskommandant Robert Lauf geplante Übung miteingebunden. Ein "Alouette"-Hubschrauber des Bundesheeres unterstützte das Training.

Ziele der Ausbildung waren die fachlichen Fähigkeiten der Helfer in ihrem Zusammenwirken nach Unfällen in unwegsamen Geländeabschnitten zu festigen. Als Übungsraum wurde das Gebiet des Hecht- und Längsees nahe Kufstein ausgewählt.

Die Entscheidung, diesen Teil des Tiroler Unterlandes in eine große und technisch anspruchsvolle Übung miteinzubeziehen, fiel aus folgenden Gründen: Zum Ersten ist dieses Gebiet fast nur zu Fuß oder mit einem adäquaten Rad durchstreifbar. Zum Zweiten wird diese Gegend ganzjährig sehr stark als Naherholungs- und Tourismusgebiet von Wanderern und Radfahrern genutzt.

Die zuständigen Ersthelfer aus dem Einzugsgebiet mussten in dem anspruchsvollen Gelände unter starker körperlicher Belastung ihr Bestes geben und in den ausgewählten Übungsgebieten gab es schon mehrere Echteinsätze. Dadurch vermischten sich für die Teilnehmer Ausbildung und Realität.

Hier kommt auch die "Alouette" III des Bundesheer-Hubschrauberlandeplatzes in Schwaz zum Tragen: Ohne Unterstützung des Helikopters wären viele Personenrettungen in Tirol nicht möglich. Das enge Zusammenwirken von Bordbesatzung und militärischem Flugretter mit den hauptsächlich freiwilligen Einsatzkräften des Samariterbundes und der Feuerwehren funktionierte einwandfrei. Besonderen Anreiz, an dieser Übung teilzunehmen, bildete die Tatsache, dass alle Übungsteilnehmer sowohl im Heli als auch außen an der Winde hängend „Flugerfahrung“ machen konnten.