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Traiskirchen: Samariterbund NÖ und Ärztedienst NÖ starten heute mit der medizinischen Hilfe für Flüchtlinge

Die Flüchtlinge sind in der Erstaufnahmestelle Ost in Traiskirchen und in der SIAK medizinisch zum Teil unterversorgt


Aufgrund des anhaltenden Flüchtlingsstromes ist die medizinische Versorgung in der Erstaufnahmestelle in Traiskirchen angespannt. Nach wie vor müssen viele Menschen in provisorischen Zelten oder im Freien schlafen, die derzeit herrschenden Wetterlagen belasten die von der Flucht gezeichneten Menschen zusätzlich. Viele sind geschwächt oder haben Verletzungen, die sie sich bei der Flucht zugezogen haben. Aber auch herkömmliche Krankheiten wie Halsschmerzen, Schnupfen und Übelkeit müssen behandelt werden.

Zwei Teams von SanitäterInnen und ÄrztInnen des Samariterbundes NÖ und des Ärztedienstes NÖ starten heute mit der medizinischen Erstversorgung der Flüchtlinge, unter denen sich auch viele Kinder und Frauen befinden. "Wir werden jene Menschen aufsuchen, die sich in Zelten aufhalten, aber auch jenen, die ohne Obdach sind, unsere medizinische Hilfe anbieten. Viele von ihnen sind durch die Strapazen geschwächt und auch durch ihre traumatischen Erlebnisse verängstigt. Hier gilt es Vertrauen aufzubauen und einfühlsam vorzugehen", erklärt Ralph Ebhart, Landesgeschäftsführer des Samariterbundes Niederösterreich. "Wir beginnen heute am Nachmittag mit unserem ersten medizinischen Einsatz", so Ebhart. Beauftragt wurden der Samariterbund NÖ und Ärztedienst NÖ vom Innenministerium.