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Überaschungseinsatz für Samariterjungend Purkersdorf


Purkersdorf, 18.02.2009; Wie jeden Montag traf sich die Samariterjugend am 2.2.09 um 16:00 auf der Dienststelle des Samariterbundes. Diesmal hatten sich Betreuer Markus Niedl und Michael Gutsch eine besondere Überraschung ausgedacht. Ein Zivildiener durfte das schwerverletzte Opfer spielen und wurde nach allen Regeln der „realistischen Unfalldarstellung“ zu einem gestürzten Radfahrer geschminkt. Im Trockentraining hatten die jungen Samariter die Maßnahmen zur Versorgung bereits mehrfach geübt. Nun ging es daran, dass sie ihr Können in einem realistischen Übungsszenario unter Beweis stellen konnten.

 

Die Jugend fand in unserer Garage das Unfallopfer vor. Bei dem Eintreffen war der Patient ansprechbar und hatte mehrere Wunden, sowie starke Schmerzen im Hüftbereich. Es wurde ein Notruf an die Rettungsleitstelle des Samariterbund Purkersdorf abgesetzt, welche der diensthabende Leitstellendisponent entgegennahm. Die Samariterjugend versorgte fachmännisch die Wunden des Patienten und untersuchte ihn nach weiteren Verletzungen. Während der Untersuchung verlor der Patient auch noch das Bewusstsein und wurde, nach Überprüfung der Atmung, durch die Jung-HelferInnen sofort in die lebensrettende stabile Seitenlage verbracht.
Schließlich traf der Rettungsdienst gespielt Markus Niedl und Michael Gutsch ein und übernahm die weitere Versorgung.



Die jungen HelferInnen, Melanie, Veronika, Patrick, Lukas, Marcel, Michael und Clemens hatten die gestellten Aufgaben bravourös gemeistert. Sie erhielten ein großes Lob von ihren Betreuern und die Bewunderung durch die interessiert beobachtenden Zivildiener.