Inhalt
< vorheriger Artikel

Übung - Das Sturmtief "Prädium" zieht übers Land

Der Seewinkel spürt die massiven Auswirkungen des Sturmtiefs „Prädium“. Orkanartige Windböen haben die Bezirksverwaltungsbehörden veranlasst, die Einsatzorganisationen zu einer erhöhten Alarmbereitschaft aufzufordern. Die Freiwillige Feuerwehr und der Samariterbund gründen einen Krisenstab und erhöhen ihre Einsatzstärke.   18 Stunden arbeiteten 14 Rettungssanitäter mit 4 Rettungsfahrzeugen sowie 12 Feuerwehrmänner hervorragend zusammen.


Eine Schussverletzung auf einem Hochstand des Bundesheeres, Hauseigentümer die bei der Reparatur von Sturmschäden abstürzen, ein unvorsichtiger Weinbauer im Gärgaskeller, mehrere Verkehrsunfälle, eine Verletzung mit der Motorsäge sowie die Evakuierung und das Suchen einer großen Anzahl von Verletzten beim Einsturz einer Betriebshalle halten die Führungskräfte, Feuerwehrmänner sowie Rettungssanitäter an diesem Wochenende im Rahmen ihrer jährlichen Einsatzübung auf Trab.

 

Ein Verkehrsunfall „Kleinbus mit Gefahrgut-LKW“, bei dem die jugendlichen der Samariterbund-Jugendgruppe Andau als Figuranten mitspielen durften, beendete die gemeinsame Übung der beiden Seewinkler Blaulichtorganisationen.

 

„Die Bevölkerung von Andau kann sich sicher fühlen, dass im Krisenfall ihre Feuerwehrmänner und Samariter in Andau gerüstet sind und für sie da sind“ so Kommandant – Stv. Walter Thyringer von der Andauer Feuerwehr.

 

Wir danken der Geschäftsleitung des Samariterbund Burgenland für die Unterstützung.

Geschäftsführer Mag. Wolfgang Dihanits konnte sich vor Ort von der Schlagkraft der Andauer Samariter überzeugen. Bundesrettungskommandant Wolfgang Zimmermann drückte ebenfalls seine Wertschätzung für die aufwändige Arbeit und Vorbereitung bei der heurigen Übung ANDAU III aus und verfolgte persönlich das Geschehen.