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Übungstag der Feuerwehren: für den Ernstfall vorbereitet

20 realistische Unfall-, Brand- und Katastrophen-Szenarien erwarteten die Teilnehmer des Übungstages des Bezirksfeuerwehrverbandes Kufstein am 1. Oktober 2005 auf dem Areal des SPZ-Eiberg-Zementwerkes und Steinbruchs in Schwoich, das sich ausgezeichnet als Übungsgelände bewährte.


20 realistische Unfall-, Brand- und Katastrophen-Szenarien erwarteten die Teilnehmer des Übungstages des Bezirksfeuerwehrverbandes Kufstein am 1. Oktober auf dem Areal des SPZ-Eiberg-Zementwerkes und Steinbruchs in Schwoich, das sich ausgezeichnet als Übungsgelände bewährte. Über 600 Feuerwehrmänner und -frauen aus 42 Feuerwehren des Bezirkes Kufstein und der FF Schwaz übten den Ernstfall gemeinsam mit Hilfskräften des Roten Kreuzes und des Samariterbundes Tirol. Die TIWAG und der Polizei-Hubschrauber des Bundesministeriums für Inneres waren ebenfalls eingebunden.

Die Einsatzkräfte des Samariterbundes konnten u.a. bei einem "Verkehrsunfall mit Gefahrengut" ebenso Erfahrungen sammeln wie bei einer "Höhenbergung" und bei einem "Verkehrsunfall mit Pfählung".

Beim "Verkehrsunfall mit Gefahrengut" trugen auch die Samariter beim Einsatz mit den Feuerwehren von Kirchbichl und Kufstein Atemschutzgeräte.

 

 

Arbeitsunfall mit Beinbruch lautete die Übungsannahme für die Höhenbergung vom Dach eines 27 Meter hohen Silos im Zementwerk mit den Feuerwehren von Niederndorferberg und Walchsee. Nach der "Erstversorgung" durch den leitenden Notarzt Dr. Wolfgang Hengl wurde das "Opfer" mit dem Korb der Drehleiter der Feuerwehr Walchsee sicher nach unten befördert.

 

 

Um die Übungen möglichst wirklichkeitsgetreu abzuwickeln, stellten sich Freiwillige als "Opfer" für die Personenbergungen zur Verfügung. Schminke - hier von ASB-Notfallsanitäter Martin Pienz aufgetragen - gehörte natürlich auch dazu.

 

Ein "verletzter Radfahrer" sowie ein "Fahrzeugabsturz mit Pfählung" stellte die Rettungskräfte der Feuerwehren von Ebbs und Niederndorf und des Samariterbundes vor keine leichte Aufgabe.

 

 

Aufwändig in Szene gesetzt wurde die Unfallstelle für den "Fahrzeugabsturz".

"Notärztliche Erstversorgung".

 

Die "Pfählungsverletzung" stellte für die Helfer ebenso eine Herausforderung dar wie das steile Gelände.

 

 

Notfallmedizin am Unfallort und der Einsatz von technischen Hilfsmitteln wie der Bergeschere - damit im Ernstfall alles reibungslos funktioniert, wurde in Schwoich geübt.

Auf dem Gelände des Eiberg-Zementwerkes und im Steinbruch wurde das Zusammenspiel der Einsatzkräfte erprobt.

Personenbergung mit dem Bergekorb der Feuerwehr-Drehleiter.

Zur "Bekämpfung" des Waldbrandes kam auch der Polizei-Hubschrauber zum Einsatz.

Samariter als Flughelfer: Robert Lauf

Bereitschaft für das Samariter-Team beim "Waldbrand".

Der Samariterbund Tirol bedankt sich bei den Feuerwehren für die gute Zusammenarbeit!