Inhalt
< vorheriger Artikel

UN-Weltwassertag und Gesundheit: Österreichisches Bewässerungsprojekt in Südafrika

Anlässlich des Weltwassertages der Vereinten Nationen verweist der Samariterbund (ASBÖ) auf den engen Zusammenhang zwischen Wasserqualität und Gesundheit. Jedes Jahr sterben laut UNO rund 1,8 Millionen Kinder weltweit an Krankheiten, die durch verschmutztes Wasser verursacht werden. Mehr als eine Milliarde Menschen haben überhaupt keinen Zugang zu sauberem Wasser.


wasser

Wasser

Wasser

wasser

Gefordert: Verstärkt Entwicklungshilfe und Wasserschutz

 

Der Samariterbund wünscht sich daher von der Politik auch diesem großen Problem verstärktes Augenmerk zu schenken. „Der globale Wasserkreislauf kennt keine Grenzen. Das Problem von Wasserversorgung und Qualität betrifft langfristig auch uns und unsere Gesundheit“, warnt ASBÖ-Bundessekretär Reinhard Hundsmüller. Gezielte Hilfsprojekte in den „Entwicklungsländern“, wie jene der 2007 vom ASBÖ gegründeten GEZA (Gemeinnützigen Entwicklungszusammenarbeit GmbH), sind genauso notwendig wie weitere nationale Informationskampagnen zum Thema Wasser- und Umweltschutz sowie zur Reduktion des heimischen Wasserverbrauchs.

 

GEZA: Nachhaltige Initiativen in Afrika

 

Mit der Gründung der GEZA verstärkt der Samariterbund sein internationales Engagement nach dem Motto „Hilfe von Mensch zu Mensch“. Neben der Festigung von Demokratie und Menschenrechten ist auch die Wasserversorgung der Ärmsten der Armen ein dringendes Anliegen. Mit einem konkreten Hilfsprojekt in Südafrika initiierte die GEZA in dem Homeland-Dorf Cata in Eastern Cape unter anderem die Bewässerung von Gärten und Feldern sowie die Sicherung der Wasserversorgung der rund 2.000 Bewohner. Aber auch Wirtschaftkonzepte werden hier über Finanzierung durch die Österreichische Entwicklungszusammenarbeit (OEZA) und in Kooperation mit lokalen Organisationen in die Tat umgesetzt. Geplante Gesamtkosten des Projektes: 896.956 Euro.

Derzeit laufen alleine in Afrika acht GEZA-Hilfsprojekte in Westsahara, Uganda, Mozambique, Zimbabwe und Südafrika. Die GEZA engagiert sich zudem in Zentralamerika und Osteuropa.