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Unterschriftenaktion gegen die Vertreibung der Menschrechtsaktivistin Aminatou Haidar

Systematische Menschenrechtsverletzungen durch Marokko stoppen


Am Samstag, den 14. November 09, wurde die mehrfach ausgezeichnete saharauische Menschenrechtsaktivistin Aminatou Haidar von marokkanischen Behörden aus ihrer Heimat vertrieben. Seither wartet sie auf Lanzarote vergeblich auf die Möglichkeit der Wiedereinreise in die von Marokko besetzte Westsahara. Die Behörden hatten ihr vor der Ausweisung nach Spanien den Pass abgenommen. In einem gemeinsamen Brief haben GEZA und die Österreichisch Saharauische Gesellschaft auch Außenminister Michael Spindelegger aufgefordert, sich im Rahmen der Mitgliedschaft Österreichs im UN-Sicherheitsrat dafür einzusetzen, dass die Maßnahmen gegen Aminatou Haidar umgehend rückgängig gemacht und die übrigen politischen Gefangenen sofort freigelassen werden.

 

Haidar wurden für ihr Engagement eine Vielzahl an Menschenrechtspreisen und Auszeichnungen verliehen. Als sie einreisen wollte, kam sie beispielsweise aus New York von der Verleihung des Civil Courage Prize, 2008 erhielt Haidar den Menschenrechtspreis der Robert F. Kennedy Stiftung. Aufgrund ihres friedlichen Kampfes für die Rechte des saharauischen Volkes ist Aminatou Haidar auch als „Gandhi der Westsahara“ bekannt.

 

"Seit mehr als drei Jahrzehnten ignoriert Marokko die fundamentalsten Grundsätze des Völkerrechts, zahllose UN-Resolutionen und die Erkenntnisse des Internationalen Gerichtshofs", stellt GEZA-Geschäftsführer Andreas Balog fest. "Die internationale Gemeinschaft muss zeigen, dass Menschrechte und die Grundprinzipien des Völkerrechts für alle gelten - egal ob groß oder klein, stark oder schwach. Es ist an der Zeit dass wir ein deutliches Zeichen setzen und Gerechtigkeit vor wirtschaftliche Partikularinteressen stellen."

 

Jede Unterschrift zählt, bitte unterschreiben auch Sie:   http://www.passzurueck.at/