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Vergiftungsalarm – Großeinsatz im Burgenland

Als am Donnerstag, den 21. September zahlreiche SchülerInnen aus Eisenstadt Symptome einer Lebensmittelvergiftung zeigten, zeichnete sich ein Großeinsatz der Rettungskräfte ab.


Die Einsatzleitung des Roten Kreuzes alarmierte um 16.15 Uhr die Zentrale des Samariterbund Burgenlands und suchte um Unterstützung an.

 

Nach dem Mittagessen klagten die ersten Jugendlichen über massive Beschwerden, wie Übelkeit, Brechreiz, Magen- und Darmkrämpfe sowie Kreislaufinsuffizienzen.

Die Küche reichte Backhendl und Hühnerschnitzel zum Mittagessen, daher äußerte man den Verdacht einer Salmonellenvergiftung. Fakt ist jedoch, dass es sich um Noro-Viren – einen viralen Infekt des Magen- und Darmtraktes – handelte.

 

Die Erstversorgung der PatientInnen fand in den Räumlichkeiten des Schulkomplexes statt.

98 Jugendliche wurden von den Einsatzkräften in die umliegenden Krankenhäuser gebracht –

20 davon betreuten die Samariter aus dem Burgenland sowie Kollegen der Gruppe Ebreichsdorf.

 

Im Einsatz:

4 Rettungsfahrzeuge aus dem Burgenland

2 Rettungsfahrzeuge aus Ebreichsdorf/NÖ

 

Der Samariterbund dankt den 15 Samaritern für ihren großartigen Einsatz und ist stolz solch engagierte Mitarbeiter im Team zu haben.

Den SchülerInnen, die glücklicherweise alle stabil sind, wünschen wir eine schnelle Genesung.

 

Unsere Helden:

Richard Buchheit, Rudolf Cucka, Werner Dvorak, Stefan Fleischhacker, Markus Himmler, Klaus Kain, Markus Kappel, Peter Kohlbacher, Alexander Malleschitz, Jürgen Pöllinger, Georg Rack, Klaus Roser, Matthias Schlögl, Mario Stock, Christoph Strnad.

 

Koordination: Bernd Pechhacker, Michael Nemeth, Harald Steinmetz, Peter Wanke.