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Vermisster in Kärnten unverletzt aufgespürt

Erfolgreiche Suche durch Hundeführerin Carmen Wallner und Rettungshund Paul.


Ein 56-jähriger Mann aus der Marktgemeinde LIebenfels im Bezirk Feldkirchen wurde vermisst. Im Betreuungsheim, in dem er untergebracht war, wurde er am Mittwoch, dem 09.01.2019 um ca 21.00 Uhr zuletzt gesehen. Sein Fehlen wurde am nächsten Tag in der Früh bemerkt.

Die Anforderung der Staffel erfolgte von unserer Rettungshundeführerin Carmen Wallner (im Bild mit Rettungshund Paul), die mit dem Betreiber des Betreuungsheims verwandt ist. Vier Hundeführer mit sechs Personenspürhunden und einem Stöberhund waren im Einsatzgebiet unterwegs. Zeitgleich wurde die Polizei Feldkirchen in Kenntnis gesetzt.

Die ortskundige Hundeführerin Carmen Wallner begab sich zwischenzeitlich mit ihrem Fahrzeug auf die Suche und fuhr die weitere Umgebung des Betreuungsheimes ab. Um 09.35 Uhr konnte sie den Abgängigen circa 3km vom Betreuungsheim entfernt bei einem Waldstück in Haidach auffinden. Der Mann war unverletzt und wurde von Carmen Wallner in das Betreuungsheim zurück gebracht.

"Durch die rasche Anforderung der Staffel und die sofortige Suche bzw. Auffindung des Abgängigen konnte die Einleitung einer größeren Suchaktion abgewendet werden", erklärt Franz Blatnik, SAMARITERBUND-Staffelkommandant und Einsatzleiter sowie Landesrettungshundereferent der Rettungshundestaffel Kärnten (im Gruppenfoto ganz rechts).

Blatnik kann sich übrigens über eine sehr erfolgreiche Jahresbilanz 2018 freuen: "Für ihre lebensrettenden Sucheinsätze wurden sechs unserer Hundeführer vom Landeshauptmann mit dem 'Kärntner Ehrenkreuz' für Lebensrettung ausgezeichnet. Aktuell haben wir 38 ausgebildete, geprüfte und in Ausbildung befindliche Hunde, davon zehn ausgebildete und geprüfte Personenspürhunde (Mantrailer)."

Foto (C): SB RHS Kärnten