Inhalt
< vorheriger Artikel

Vertreter der Armutskonferenz übergaben dem Bundespräsidenten die Publikation "Geld.Macht.Glücklich"

"Wer in den frühkindlichen Bereich investiert, sozial integrative Schulen fördert und Menschen in der Pflege nicht allein lässt, leistet einen entscheidenden Beitrag zur Armutsbekämpfung", so die Armutskonferenz, die heute am Vormittag Bundespräsident Heinz Fischer ihre aktuelle Publikation "Geld.Macht.Glücklich" überreichte.


"Soziale Investitionen zahlen sich aus", betonten die VertreterInnen von Samariterbund, Caritas, Diakonie, Erwerbsarbeitsloseninitiative "Gutes Leben für alle", Neustart, Straßenzeitung Augustin und Volkshilfe: "Die soziale Schere droht nach Krisen weiter auseinander zu gehen - deshalb müssen wir gegensteuern". Themen des Gesprächs mit dem Bundespräsidenten waren die Notwendigkeit vermögensbezogener Steuern für den sozialen Ausgleich, die wichtigen Zukunftsinvestitionen in soziale Dienstleistungen, erste Einschätzungen zur Mindestsicherung und die Erkenntnis, dass Freiheit und Gleichheit in einer Gesellschaft, die allen Entwicklungschancen bieten soll, einander bedingen.

 

Die Armutskonferenz fasste die Inhalte der Publikation in vier Punkte zusammen:

* Die soziale Schere bringt mehr Gewalt, mehr Stress, weniger Leben und weniger Vertrauen.

* Die soziale Schere ist teuer und verursacht Kosten für alle.

* Soziale Investitionen zahlen sich aus. Für alle.

* Die soziale Schere droht nach Krisen weiter auseinander zu gehen - deshalb müssen wir gegensteuern.

 

Nähere Informationen zu den Forderungen und Publikationen der Armutskonferenz auf www.armut.at

 

Bild-Copyright: Livio Srodic/HBF.