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Weiteres Samariterbund-Haus für Flüchtlinge in Salzburg

In den vergangenen Tagen wurden vier neue Einrichtungen im Burgenland für insgesamt rund 80 Flüchtlinge geschaffen, nun folgt eine weitere in Radstadt für 40 Asylwerber.


Rund 30 Flüchtlinge haben bereits ihr vorübergehendes neues Zuhause in der Samariterbund-Einrichtung in Radstadt im Bundesland Salzburg bezogen. Zehn weitere werden demnächst im Flüchtlingshaus erwartet. Der Samariterbund Salzburg hat die Einrichtung von einem privaten Betreiber übernommen. Einige Asylwerber übersiedeln aus dem Übergangsquartier in Berndorf in das Haus. Im Burgenland wurden mit den Samariterbund-Häusern in Oberpullendorf, Luising und in Jennersdorf bereits 40 Plätze für Asylwerber geschaffen. Das Samariterbund-Haus für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Podersdorf bietet zusätzlich Platz für 40 Jugendliche. Qualifizierte BetreuerInnen haben bereits ihre Arbeit begonnen.


„Der Samariterbund betreibt nun bereits in drei Bundesländern Häuser für Flüchtlinge. Wir setzen damit ein aktives Zeichen und schaffen für Menschen, die aus ihrer Heimat flüchten mussten, ein neues Zuhause“, so Reinhard Hundsmüller, Bundesgeschäftsführer des Arbeiter-Samariter-Bund Österreichs. Die Flüchtlinge ziehen nun etappenweise in die Samariterbund-Häuser ein. Qualifizierte MitarbeiterInnen bieten ihnen fachliche Hilfe im Asylverfahren, Sprachkurse, einen nachvollziehbaren Alltag und Unterstützung rund um die Uhr an. „Die Themen Asyl und Integration werden weiterhin wichtig bleiben. Wir führen bereits Gespräche mit Vertretern der Politik für einen weiteren Standort in Kärnten. Dies ist der richtige Weg zur Erfüllung der Asylquote“, so Reinhard Hundsmüller abschließend.

Der Samariterbund gibt im „Haus Sidra“ 30 jungen Flüchtlingen ein neues Zuhause. Im Haus Winkeläckerweg betreut der Samariterbund Wien im Auftrag des Fonds Soziales Wien weitere 150 AsylwerberInnen, es handelt sich dabei um Familien.