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Weltaidstag: Virus verbreitet sich schneller denn je

GEZA setzt Aufklärungskampagne in Südafrika fort


Am 1. Dezember ist Welt-AIDS-Tag. Mehr als 25 Jahre nach der Entdeckung des Virus und trotz intensiver Anstrengungen dagegen anzukämpfen, verbreitet sich die Krankheit schneller denn je. Besonders betroffen ist Afrika südlich der Sahara, wo zwei Drittel aller HIV-Infizierten, mehr als 20 Mio. Menschen, leben. 72 % der AIDS-Toten weltweit kommen aus dieser Region. Ihre Kinder, rund 11,4 Mio., wachsen als Waisen auf. HIV/Aids fordert in Afrika inzwischen mehr Opfer als Kriege und Hungersnöte zusammen.

 

Die Gemeinnützigen Entwicklungszusammenarbeit GmbH (GEZA) zählt Bildungs-, Aufklärungs- und Präventionsarbeit zum Thema HIV/AIDS zu ihren Schwerpunkten. Die Ethnologin und Projektleiterin der GEZA, Mag. Angelika Maier, besuchte im Oktober fünf Schulen im Township Orange Farm bei Johannesburg, darunter auch das von der Stadt Wien unterstützte Masimbambane College. "Es ist erschreckend wie viele Kinder in Südafrika nicht aufgeklärt sind und auch über HIV/AIDS nicht Bescheid wissen. Im Rahmen unseres Projekts konnten bisher über 1.500 Kinder über HIV/AIDS informiert werden und kostenlose HIV-Tests durchführen. Damit leisten wir einen Beitrag zur Verringerung von Neuinfektionen."

 

Parallel zu diesem Projekt in Südafrika organisierte die GEZA im Völkerkundemuseum in Wien unter dem Titel "Moved Generations" eine Fotoausstellung mit südafrikanischen KünstlerInnen, die sich in ihren Bildern mit Themen wie HIV/AIDS, Armut, Kriminalität und anderen Aspekten ihres täglichen Lebens auseinandersetzen.

 

Über die GEZA: Getreu ihrem Motto "der Welt die Hand reichen" setzt sich die GEZA in Projekten in Afrika, Zentralamerika und Europa für Armutsbekämpfung, Gesundheit, Bildung, Menschenrechte, Demokratie und lokale Wirtschaftsentwicklung ein. Als Hauptgesellschafter der GEZA ist der ASBÖ räumlich und inhaltlich stark mit der Non-Profit-Organisation verbunden. Mehr Informationen zu den Projekten der GEZA finden Sie auf www.geza.at. Das Projekt der GEZA wird von der Österreichischen Entwicklungszusammenarbeit und der Stadt Wien gefördert.