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Mittwoch, 17. Februar 2021 12:40

Welttag der Sozialen Gerechtigkeit fordert zum Handeln auf

Samariterbund GF Reinhard Hundsmüller: „Für ein friedliches Zusammenleben der Nationen ist soziale Gerechtigkeit unverzichtbar.“


„Weltweit geht die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander. Das sorgt für Armut, Krieg und Flüchtlingsströme. Wir brauchen mehr Solidarität und Mitgefühl mit den Ärmsten“, erklärt Samariterbund-Bundesgeschäftsführer Reinhard Hundsmüller anlässlich des Welttags der sozialen Gerechtigkeit. „Jeder Mensch kann einen Beitrag zu einer gerechteren Welt leisten.“

Der Welttag der sozialen Gerechtigkeit (engl. World Day of Social Justice) findet seit 2009 jedes Jahr am 20. Februar statt. Soziale Gerechtigkeit ist ein Ideal, das noch in weiter Ferne liegt, solange es Hunger, Armut und unfaire Verteilung gibt. Soziale Gerechtigkeit ist die Grundvoraussetzung für ein friedliches Zusammenleben der Nationen und für die UN eines der wichtigsten globalen Ziele. Der Tag der sozialen Gerechtigkeit wird dafür genutzt, um auf Ungerechtigkeiten innerhalb der Gesellschaft aufmerksam zu machen: Benachteiligungen aufgrund von Religion, Geschlecht, Behinderung oder ethnischer Zugehörigkeit dürfen nicht toleriert werden.

Solidarität ist ein Muss

„Corona zeigt deutlich, dass der Zugang zu einem funktionierenden Gesundheitssystem überaus wichtig ist. Aber auch in dieser massiven Krise dürfen wir hier in Österreich nicht auf den Rest der Welt und auf diejenigen Menschen vergessen, die zusätzlich zur globalen Pandemie wegen Naturkatastrophen und klimatischen Veränderungen mit ganz besonders harten Lebensbedingungen zu kämpfen haben“, so Hundsmüller.

Wer in reichen, hoch entwickelten Ländern lebt, sollte sich dafür stark machen, dass auch die ärmeren Teile dieser Welt bei der Versorgung mit Impfstoffen gegen Corona nicht benachteiligt sind. Das Virus lasse sich nur besiegen, wenn alle Menschen ein Recht auf Gesundheit haben.

„Wenn es um das Thema Flüchtlingshilfe in Österreich geht, wird mehr Hilfe vor Ort gefordert. Die Flüchtlingsbewegungen machen deutlich, welche Folgen es hat, wenn diese Hilfe ausbleibt. Derzeit befinden sich mehr als 70 Millionen Menschen auf der Flucht vor Kriegen, Terror und menschenunwürdigen Lebensbedingungen. Solidarität ist ein Muss“, so Hundsmüller abschließend.

(GB-ÖA/17.02.2021)