Inhalt

Westsahara: Flüchtlingsdrama seit zwei Generationen

Seit 36 Jahren leben mehr als 160.000 Saharauis in Flüchtlingslagern in der Wüste Algeriens. 1975 war die ehemals spanische Kolonie Westsahara von Marokko völkerrechtswidrig besetzt worden. Bis heute wartet das saharauische Volk auf sein Recht, in einem freien und fairen Referendum über seine Zukunft zu entscheiden, da Marokko entsprechende Bemühungen der UNO blockiert.

Die Gemeinnützige Entwicklungszusammenarbeit GmbH (GEZA) engagiert sich seit Jahren für die Westsahara, unter anderem mit Bildungsprojekten und einer Volksschulrenovierung in den Flüchtlingslagern sowie Informationsveranstaltungen und Anwaltschaftsarbeit in Österreich. Der Austausch findet auch auf persönlicher Ebene statt: Ende Mai war Salek Baba, Kooperationsminister der Westsahara, zu Gast bei der GEZA und bedankte sich für das große Engagement zugunsten seines Volkes. Salek Baba berichtete von weiter stockenden Verhandlungen mit Marokko und der prekären humanitären Situation in den Flüchtlingslagern in der algerischen Wüste. „Die Menschen in den algerischen Camps sind auf die Hilfe der internationalen Gemeinschaft angewiesen. Leider geht diese Unterstützung immer weiter zurück. So wurde zuletzt auch einem jahrelang beispielhaften Programm die Unterstützung der österreichischen Entwicklungszusammenarbeit entzogen“, kritisiert Mag. Andreas Balog von der GEZA.

 

Es gibt für die Westsahara aber auch gute Nachrichten aus Österreich: Die Stadt Wien hat soeben zugesagt, ein Projekt zum Thema Pflege in der Westsahara zu fördern. Von Oktober 2011 bis Dezember 2012 wird die GEZA in den saharauischen Flüchtlingslagern in Zusammenarbeit mit den Behörden und unter Einbeziehung des Minenopferzentrums die Pflegekapazitäten für ältere und behinderte Menschen stärken. Im Rahmen des Projekts soll eine Bewusstseinskampagne zum Thema Pflege für die Bevölkerung ebenso durchgeführt werden wie ein spezielles Ausbildungsprogramm für das örtliche Gesundheitspersonal. „Wir freuen uns sehr, dass wir dank der Stadt Wien unsere wichtige Arbeit in der Westsahara weiterführen können“, kommentiert Andreas Balog die Förderzusage.

 

Über die GEZA:

Getreu ihrem Motto "der Welt die Hand reichen" setzt sich die GEZA in Projekten in Afrika und Österreich für Armutsbekämpfung, Gesundheit, Bildung, Menschenrechte und Demokratie ein. Als Gesellschafter der GEZA ist der ASBÖ räumlich und inhaltlich stark mit der Non-Profit-Organisation verbunden. Mehr Informationen zu den Projekten der GEZA finden Sie auf www.geza.at.

 

Hinweis zu Cookies

Unsere Webseite verwendet Cookies. Diese haben zwei Funktionen: Zum einen sind sie erforderlich für die grundlegende Funktionalität unserer Website. Zum anderen können wir mit Hilfe der Cookies unsere Inhalte für Sie immer weiter verbessern. Hierzu werden pseudonymisierte Daten von Website-Besuchern gesammelt und ausgewertet. Das Einverständnis in die Verwendung der Cookies können Sie jederzeit widerrufen. Weitere Informationen zu Cookies auf dieser Website finden Sie in unserer Datenschutzerklärung und im Impressum.

Diese Cookies werden für eine reibungslose Funktion unserer Website benötigt.

Name Zweck Ablauf Typ Anbieter
CookieConsent Speichert Ihre Einwilligung zur Verwendung von Cookies. 1 Jahr HTML Website
fe_typo_user Ordnet Ihren Browser einer Session auf dem Server zu. Dies beeinflusst nur die Inhalte, die Sie sehen und wird von uns nicht ausgewertet oder weiterverarbeitet. Session HTTP Website

Mit Hilfe dieser Cookies sind wir bemüht unser Angebot für Sie noch attraktiver zu gestalten. Mittels pseudonymisierter Daten von Websitenutzern kann der Nutzerfluss analysiert und beurteilt werden. Dies gibt uns die Möglichkeit Werbe- und Websiteinhalte zu optimieren.

Name Zweck Ablauf Typ Anbieter
_gcl_au Wird von Google AdSense zum Experimentieren mit Werbungseffizienz auf Webseiten verwendet. 3 Monate HTML Google
AMP_TOKEN Enthält einen Token, der verwendet werden kann, um eine Client-ID vom AMP-Client-ID-Dienst abzurufen. 1 Jahr HTML Google
_dc_gtm_--property-id-- Wird von DoubleClick (Google Tag Manager) verwendet, um die Besucher nach Alter, Geschlecht oder Interessen zu identifizieren. 2 Jahre HTML Google
_ga Wird verwendet, um Benutzer zu unterscheiden. 2 Jahre HTML Google
_gid Wird verwendet, um Benutzer zu unterscheiden. 1 Tag HTML Google
_ga_--container-id-- Speichert den aktuellen Sessionstatus. 1 Session HTML Google