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Wildschönau: First Responder auch 2019 sehr aktiv

Das Samariterbund-Tirol-Fahrzeug rückte zu fast 200 Einsätzen aus.

Ein internistischer Notfall am Berg oder ein schwerer Motorradunfall ... dank des vom Samariterbund Tirol betriebenen First Responder-Fahrzeugs in der Wildschönau konnte schnell Erste Hilfe geleistet werden.

So wie 2018 rückte das Auto auch im Jahr 2019 wieder zu fast 200 Einsätzen aus, wobei der stärkste Tag der 29. Jänner 2019 mit vier Einsätzen innerhalb von 24 Stunden und der März jener Monat war, in dem es 24 Ausrückungen gab. Warum sind die First Responder gerade in der Wildschönau so bedeutsam? Dazu Michael Fill, Leiter der Gruppe: „First Responder braucht es speziell dort, wo die Regeleinsatzkräfte nicht innerhalb der vom Land geforderten Eintreffzeit von 15 Minuten nach der Alarmierung den Einsatzort erreichen können.“

Seit nunmehr 13 Jahren verfolgt der Samariterbund Tirol diese Idee, und eine kleine Gruppe von NotfallsanitäterInnen steht Tag und Nacht ehrenamtlich bereit – unterstützt von zwei Rotkreuz-MitarbeiterInnen und vom ansässigen Arzt Dr. Georg Reinisch, der schon viele Einsätze gemeinsam mit einem First Responder abgewickelt hat. So konnte oftmals ein fertig versorgter Patient dem aus Wörgl, Kirchbichl oder Westendorf angerückten Rettungswagen übergeben werden.

Während in der Nacht zusätzlich der Notarzt aus Kufstein oder Kramsach anrückt, kommt es tagsüber immer wieder zur Zusammenarbeit mit den Hubschrauber-Besatzungen, die bestens funktioniert.

"Besonders der tödliche Verkehrsunfall eines elfjährigen einheimischen Buben kurz vor Weihnachten oder die schwer verletzte Person nach einer Schießerei mit der Polizei verlangt auch hart gesottenen SanitäterInnen alles ab“, weiß Rainer Naschberger, der zusammen mit Michael Fill die meisten Einsätze absolviert hat.

Die Übergabe einer wertschätzenden Spende in Höhe von € 2.500 durch die Raika Wildschönau, die tolle Unterstützung durch die Gemeinde und die vielen lebensrettenden Einsätze lassen das Team hoffen, dass es noch lange den Atem für diesen herausfordernden Dienst aufbringen kann.

Fotos: Samariterbund Tirol

 

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